Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Markus Rehm feiert seinen Sieg im Leichathletikstadion von Paris
Markus Rehm bei den Paralympics in Paris © Tom Weller / DBS

Es gibt einen Satz, der alles umreißt, was Markus Rehm ausmacht. Sein Talent, seine Mission, seine Berufung. „Die Prothese ist nicht gut oder schlecht. Sie ist einfach nur anders“, sagte er in einem ausführlichen Interview mit dem GQ-Hype-Magazin wenige Wochen vor den Paralympischen Spielen. Dann fuhr er nach Paris. Sprang mit 8,13 Meter zu seinem historischen vierten Paralympicssieg nach 2012, 2016 und 2020 und zog mit Weitsprung-Legende Carl Lewis gleich.

Rollstuhlfechten-Nationalmannschaft © DBS

Nach den Paralympics stand für das deutsche Rollstuhlfechten-Nationalteam in Pisa (Italien) der erste Weltcup an. Balwinder Cheema und Julius Haupt sicherten sich im Herrensäbel jeweils einen Podiumsplatz, bei den Damen vervollständigte Denise Hutter das Medaillientrio für das Team.

Podcast-Grafik mit Josia Topf. Der Para Schwimmer trägt seine Paralympics-Medaille um den Hals und lächelt in die Kamera.
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Er war einer der deutschen Stars der Paralympics - als Beweis hat er einen gesamten Medaillensatz, also Gold, Silber und Bronze mit nach Hause gebracht: Schwimmer Josia Topf. Damit hat Topf jetzt Teile des Eiffelturms zu Hause, obwohl er das Pariser Wahrzeichen noch nie live gesehen hat. Im Team Deutschland Paralympics Podcast spricht der 21-Jährige über sein sportliches Entwicklungspotenzial, den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Behinderung und warum er seine Medaillen eher im Keller aufbewahrt als auf dem Gästeklo.

Regine Mispelkamp reitet auf ihrem Pferd.
Regine Mispelkamp © sidelinepix.de

Nach den Paralympics in Paris und dem dort erfolgreichen Abschneiden der Deutschen Para Dressur-Mannschaft ist das Thema Reiten für Menschen mit Behinderung erneut in den Vordergrund gerückt. Beim traditionellen Para Dressur-Turnier am Pferdesport- und Reittherapie-Zentrum (PRZ) der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen zeigte sich dies eindrucksvoll.

Britta Wend hechtet im Rollstuhl nach dem Ball
Britta Wend © Ralf Kuckuck / DBS

Die Einzel- und Doppel-Masters im Rollstuhltennis finden vom 11. bis zum 17. November im niederländischen Arnhem statt. Diese beiden Events bilden jährlich den glorreichen Abschluss des Rollstuhltennis-Jahres. Es ist das Kräftemessen der absoluten Weltelite. In diesem Jahr haben mit Britta Wend sowie den beiden Herren Toni Dittmar und Christoph Wilke gleich drei Deutsche die Chance erhalten, in der Doppelkonkurrenz an den Start zu gehen.

Gina Böttcher lächelnd im Ziel
Gina Böttcher © Ralf Kuckuck / DBS

Die Schwimmerin und paralympische Silbermedaillengewinnerin von Paris, Gina Böttcher, ist von der Deutschen Sporthilfe zur "Sporthilfe Para Juniorsportlerin 2024" gewählt worden, während die vierfache Deaflympics-Medaillengewinnerin im Ski Alpin, Nele Schutzbach, zur "Sporthilfe Gehörlosen-Juniorsportlerin 2024" gekürt wird. Beide Athletinnen werden am kommenden Samstag (9. November) im Areal Böhler in Düsseldorf offiziell ausgezeichnet.

Karl-Josef Weißenfels © Oliver Heuser / TSV Bayer 04 Leverkusen

Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee e.V. trauern um den langjährigen Standvolleyball-Nationalspieler und dreifachen Paralympics-Sieger Karl-Josef Weißenfels, der nach schwerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen ist.