Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Jürgen Schrapp © picture alliance / DBS

Auf der Generalversammlung des Para Volleyball-Weltverbandes wurde der Kapitän der deutschen Sitzvolleyball-Nationalmannschaft, Jürgen Schrapp, zum neuen Präsidenten des Weltverbandes gewählt. Der siebenfache Paralympics-Teilnehmer tritt die Nachfolge von Lori Okimura an. Schrapp möchte den in den vergangenen Jahren erfolgreich eingeschlagenen Weg seiner Vorgängerin mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz aus über 30 Jahren Sitzvolleyball fortführen.

Nico Messinger mit Guide Robin Wunderle in der Loipe in Aktion
Nico Messinger mit Guide Robin Wunderle © Oliver Kremer / DBS

Die deutsche Para Ski nordisch-Nationalmannschaft reist mit 15 Athletinnen und Athleten sowie sechs Guides zum Weltcup-Auftakt nach Finnland. Unter ihnen sind vier, die ihr Debüt feiern und zwei, die seit diesem Sommer als Profis unterwegs sind. Das deutsche Team erwartet eine Saison mit gleich drei Weltmeisterschaften.

Hannes Doesseler streckt die Arme jubelnd in die Luft
Hannes Doesseler © Mika Volkmann / DBS

Hannes Doesseler, Bundesstützpunkttrainer Para Tischtennis in Düsseldorf, ist vom Verband Deutscher Tischtennistrainer (VDTT) zum „Trainer des Jahres 2023/24“ gewählt worden. Mit der Wahl wurden Doesselers Leistungen und allen voran seine Verdienste um den Para Tischtennissport in Deutschland gewürdigt. Bei den Paralympics unterstützte der gebürtige Ratinger die Athlet*innen als Co-Trainer. Seine Athletin aus Düsseldorf, Sandra Mikolaschek, gewann mit ihm an ihrer Seite sensationell die Goldmedaille.

Marco Herbst und Moritz Brückner © Nadine Bieneck

In der Rollstuhlrugby-Bundesliga haben sich die Agivia Sharks aus Leipzig und die Donauhaie Illerrieden bis zum letzten Spieltag einen engen Zweikampf um die Deutsche Meisterschaft geliefert. In der Abschlusstabelle hatten die Sachsen schließlich mit einem Punkt hauchdünn die Nase vorne. Die Munich Rugbears, die sich den Titel in den letzten zwei Jahren gesichert hatten, beendeten die Saison in diesem Jahr auf dem dritten Tabellenplatz.

Schwarz-weiß-Bild von Ilke Wyludda bei den Paralympics 2012 in London beim Kugelstoßen
Ilke Wyludda bei den Paralympics 2012 © picture alliance

Der Deutsche Behindertensportverband trauert um die ehemalige deutsche Weltklasse-Diskuswerferin Ilke Wyludda. Nach einer Bein-Amputation feierte sie auch im Para Sport Erfolge und gewann unter anderem Bronze im Kugelstoßen bei der Para Leichtathletik-WM 2015. Im Alter von nur 55 Jahren ist Wyludda in Halle (Saale) an den Folgen einer Erkrankung gestorben.

Kathrin Marchand © picture alliance / Team D Paralympics

Gesucht, gefunden – die Gewinnerinnen der Team D Awards zu den Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 stehen fest. Mit dem Siegerinnen-Trio aus Tischtennisspielerin Annett Kaufmann (Kategorie „Olympics“), Para Schwimmerin Maike Naomi Schwarz (Kategorie „Paralympics“) und Para Ruderin Kathrin Marchand (Kategorie „Rookie of the Games“) dominieren nicht nur ausschließlich weibliche Vertreterinnen des Team D die Spitzenplätze, sondern auch die paralympischen Sportlerinnen.

Christoph Glötzner auf der Piste in Aktion
Christoph Glötzner © Mika Volkmann / DBS

Wenn am Samstag die deutsche Para Ski alpin-Nationalmannschaft in die neue Saison startet, sind es noch 461 Tage bis zur Paralympics-Eröffnungsfeier am 6. März 2026. Während bei den Winterspielen im italienischen Cortina d’Ampezzo die Weltöffentlichkeit auf den paralympischen Sport schauen wird und alles bestens organisiert sein sollte, ist das, was in der vor-paralympischen Saison passiert, eine „Katastrophe“, wie Bundestrainer Justus Wolf es formuliert.