Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Sie ist bei weitem nicht so spektakulär wie die Fußball-Weltmeisterschaft der FIFA, aber sie hat doch besondere Aufmerksamkeit verdient: die Fußball-WM in Brasilien für Fußballspieler mit einer intellektuellen Beeinträchtigung. Das Eröffnungsspiel findet am 13. August in Sao Paulo statt. 

 

Foto: DOSB

Die Aufklärungsoffensive des DOSB gegen Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport geht in die nächste Runde. Dieses Mal stehen die Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Jugendleiter/innen  im Mittelpunkt, die mit eigens vom DOSB entwickelten Lehr- und Lernmaterialien für das Thema Medikamentenmissbrauch sensibilisiert werden sollen.

Australien heißt der Sieger der sechsten IWRF Rollstuhl-Rugby-Weltmeisterschaft in Odense, Dänemark. Nach einem spannenden Spiel gegen Kanada gewann das australische Team mit 67-56 die Weltmeisterschaft. Die vom Deutschen Behindertensportverband e.V. entsendeten zwölf Athleten um Cheftrainer Joseph Soares belegen den 11. Platz.

„Schöner hätte der Abschluss nicht sein können“, sagt Kirsten Bruhn. Mit zwei Goldmedaillen und einmal Bronze verabschiedet sich die querschnittgelähmte Schwimmerin endgültig von der internationalen Bildfläche. Über ihre letzte Europameisterschaft, ihre großartige Karriere und ihr Leben danach sprach Kevin Müller mit der 44-jährigen Wasbekerin (Schleswig-Holstein).

Die Schwimm-Europameisterschaften in Eindhoven (Niederlande) sind mit beachtlichen Erfolgen des 19-köpfigen deutschen Teams zuende gegangen. In den 161 Wettbewerben holte der Deutsche Behindertensportverband 24 Medaillen (6 Gold, 8 Silber, 10 Bronze). Aus deutscher Sicht war der Abschied von Kirsten Bruhn (44, Neumünster), die mit zwei Gold- und einer Bronzemedaille und einem 4. Platz ihre außergewöhnliche Laufbahn beendete, das einschneidende Ereignis.

Für die acht Para-Kanuten des DKV haben sich bei den Weltmeisterschaften vom 6.-10. August in Moskau die Medaillenhoffnungen leider nicht erfüllt. Nach den Semifinals schienen die Chancen auf WM-Edelmetall vor allem für den Vorjahres-Weltmeister Tom Kierey (Berlin) im K1 LTA sowie für den Bronzemedaillengewinner von Duisburg Christian Mathes (Regensburg) im K1 A noch durchaus gegeben.

Auch der letzte Wettkampftag der Schwimm-EM in Eindhoven ging für das deutsche Team mit drei Medaillen zufriedenstellend zu ende. Insgesamt erreichte das deutsche Schwimm-Team mit 24 Medaillen, darunter sechsmal Gold, achtmal Silber und zehnmal Bronze, den 7. Platz der Nationenbewertung knapp hinter den Niederlanden mit insgesamt 25 Medaillen.