Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Deutscher Dreifach-Triumph: Teuber, Sieger Senska und Winkler
Deutscher Dreifach-Triumph: Teuber, Sieger Senska und Winkler © Oliver Kremer (www.pixolli-studios.de)

56 Kilometer kämpften sie sich durch Regen und Kälte, bewältigten 720 Höhenmeter. Das Tempo war hoch, der Kurs brutal schwer – und auf den letzten Metern waren nur noch drei Fahrer übrig geblieben: Pierre Senska, Michael Teuber und Erich Winkler. Das deutsche Trio machte den Sieg unter sich aus. Jubeln durfte am Ende Sprinter Senska, der sich vor Teuber und Winkler den WM-Titel in Nottwil (Schweiz) sicherte. Sein zweites Gold gewann im Straßenrennen Hans-Peter Durst, stürzte jedoch unmittelbar hinter der Ziellinie schwer. Denise Schindler holte Silber, Jana Majunke und Kerstin Brachtendorf Bronze.

Andrea Eskau © Oliver Kremer (www.pixolli-studios.de)
Andrea Eskau © Oliver Kremer (www.pixolli-studios.de)

Es waren die erwartet knappen Entscheidungen: Nur 8 bzw. 14 Sekunden haben Andrea Eskau und Christiane Reppe zu Gold gefehlt. Im Zeitfahren bei den Paracycling-Weltmeisterschaften in Nottwil (Schweiz) mussten sich die beiden deutschen Athletinnen hauchdünn geschlagen geben, Eskau der Niederländerin Laura de Vaan, Reppe der Russin Svetlana Moshkovitch. Ebenfalls zu Silber gerast ist Vico Merklein. Darüber hinaus holte Dorothee Vieth hinter Eskau Bronze, während Silke Pan das Treppchen als Vierte knapp verpasste.

Para-Tischtennis Teamfoto bei den Thailand Open
Para-Tischtennis Teamfoto bei den Thailand Open

Fünf Spieler des DBS Para-Tischtennis Nationalteams machten sich in der vergangenen Woche auf den langen Weg über Abu Dhabi nach Thailand, um dort bei den Thailand Open noch wichtige Weltranglistenpunkte auf dem Weg nach Rio und Spielpraxis für die Europameisterschaften in Vejle zu sammeln. Die vom 23.-28.07. ausgetragenen Wettkämpfe in Pattaya (Thailand) waren für die mitgereisten Athleten ein voller Erfolg.
Insgesamt gewannen Dietmar Kober, Valentin Baus, Thomas Rau, Thomasz Kusiak und Jochen Wollmert sechs Medaillen – erfolgreichster Spieler war Wollmert mit Doppel-Gold.

Hans-Peter Durst © Oliver Kremer (www.pixolli-studios.de)
Hans-Peter Durst © Oliver Kremer (www.pixolli-studios.de)

Besser hätte der Auftakt für die deutschen Paracycler bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Nottwil (Schweiz) kaum laufen können. Gleich sechs Medaillen sammelte das Team von Bundestrainer Patrick Kromer am ersten Wettkampftag. Dabei haben Hans-Peter Durst und Michael Teuber ihren Titel im Zeitfahren verteidigt und jubelten über Doppel-Gold. Vizeweltmeister wurden Denise Schindler und Steffen Warias, zudem holten Kerstin Brachtendorf und Jana Majunke jeweils die Bronzemedaille.

Dorothee Vieth
Dorothee Vieth © pa picture alliance

Ihre Schüler müssen schon lange auf die Stunden bei ihrer Violinlehrerin verzichten. Dorothee Vieth ist mal wieder für ihren Sport unterwegs. In Nottwil in der Schweiz steht die Weltmeisterschaft im Paracycling an. Die Hamburgerin startet dabei mit ihrem Handbike in der knienden Klasse H5 als eine der Favoritinnen.

Maike Naomi Schnittger
Maike Naomi Schnittger © Rainer Schnittger

Zeitgleich zum Grand Prix Finale hat in London der National Paralympic Day stattgefunden. Maike Naomi Schnittger ging dort mit einer Weltauswahl an Sportlerinnen und Sportlern aus den USA, Australien, Spanien, Ungarn und Deutschland an den Start. In der Punktewertung belegte sie mit der Mixed-Mannschaft den zweiten Platz knapp hinter Großbritannien. Im Einzel belegte sie über 50 Meter Freistil mit 0:28,67 Sekunden den vierten Platz und über 100 Meter Freistil in 1:01,94 Minuten den dritten Platz. Das war aber völlig nebensächlich. Im Fokus stand die Werbung für den paralympischen Sport und das ist eindrucksvoll gelungen. Vor einer imposanten Zuschauerkulisse im ausverkauften Aquatic Center wurde Leistungssport der Extraklasse geboten.

Gute Laune beim deutschen Paracycling Team
Gute Laune beim deutschen Paracycling Team vor der WM © Oliver Kremer (www.pixolli-studios.de)

Sollten die Weltmeisterschaften in Nottwil (Schweiz) ähnlich erfolgreich verlaufen wie der Weltcup im heimischen Elzach (Baden-Württemberg) – Bundestrainer Patrick Kromer würde wohl aus dem Feiern gar nicht mehr herauskommen. Bei der Generalprobe im Schwarzwald präsentierte sich das deutsche Paracycling Team in blendender Verfassung. 22 Medaillen, darunter neunmal Gold, bedeuteten sogar Platz eins in der Nationenwertung.