Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Ulrike Lotz-Lange holt Gold
Ulrike Lotz-Lange holt Gold © Ayad Lazim

Bei der WM im Rollstuhlfechten in Eger (Ungarn) holte Ulrike Lotz-Lange Gold im Damen-Degen der Kategorie C. Zudem gewann sie im Florett Bronze. „Mit meinem Weltmeistertitel bin ich sehr,  sehr glücklich“, freute sich Ulrike Lotz-Lange über ihren Erfolg am 20. September.  Die anderen deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten nicht in die Medaillenvergabe eingreifen. Sie schlugen sich dennoch achtbar – Silvi Tauber erreichte bei den Titelkämpfen in Eger einen sechsten Rang mit dem Säbel.

Spiel um Platz 3
Spiel um Platz 3 © Lauri Jaakkola

Das deutsche Rollstuhlrugby-Team hat am Samstag, dem 19. September 2015, mit einer 48:56 Niederlage gegen Dänemark im Spiel um Platz drei die Europameisterschaften 2015 in Finnland beendet. Somit belegte die deutsche Mannschaft am Ende den vierten Platz und hat durch die guten Leistungen die Chance auf die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro – über ein Qualifikationsturnier – erhalten. Die Briten konnten sich im Finale gegen Schweden mit 49:48 durchsetzen.

Zwei EM-Titel und sechsmal Bronze – so lautet die Ausbeute für die deutschen Para-Dressurreiter bei den Europameisterschaften im französischen Deauville. Bronze gab es nicht nur für das deutsche Team, sondern gleich zwei Mal für Steffen Zeibig (Arnsdorf, Grade II) mit Feel Good und Carolin Schnarre (Osnabrück, Grade IV) mit Del Rusch sowie einmal für Elke Philipp (Treuchtlingen, Grade Ia) mit Regaliz. Darüber hinaus präsentierten sich Hannelore Brenner (Wachenheim, Grade III) und ihre Stute Women of the World einmal mehr als perfekt eingespieltes Team. Sie verteidigten nicht nur erfolgreich ihren Europameistertitel in der Einzelwertung, sondern gewannen außerdem Gold in der Kür.

Martin Schulz gewinnt Silber © DTU / Jo Kleindl
Martin Schulz gewinnt Silber © DTU / Jo Kleindl

Die deutsche Paratriathlon-Nationalmannschaft konnten bei den Weltmeisterschaften in Chicago folgende Ergebnisse erzielen: Martin Schulz (Leipzig, PT4 – Leichte Behinderung) gewinnt Silber. Stefan Lösler (Kirchheim, PT2-Schwere Behinderung) erringt Platz 7. Markus Häusling (Nendorf, PT1-Handbike/Rennrollstuhl) musste das Rennen verletzungsbedingt schon beim Schwimmen beenden. Nora Hansel (Bochum,  PT3, Mittelschwere Behinderung) startete in der nicht-paralympischen Startklasse PT3 und verpasst knapp eine Medaille mit Platz 4.

Angelika Trabert beim Reiten
Dr. Angelika Trabert © Julia Rau

Am Wochenende geht das fünfköpfige deutsche Para-Dressur-Team von Cheftrainer Bernhard Fliegl bei den Europameisterschaften in Frankreich an den Start. Vom Trainingslager in Langenfeld (Rheinland) ging es gemeinsam ins französische Deauville, wo vom 17. bis 20. September 2015 die Europameisterschaften der Dressurreiter stattfinden. Zum Jahreshöhepunkt kämpfen die deutschen Reiterinnen und Reiter um Titel und Medaillen. „Wir sind gut vorbereitet und haben ja auch schon den Nationenpreis in Mannheim gewonnen", betont Equipechefin Britta Bando.

Rollstuhl-Rugby-EM 2015 Deutschland gegen Dänemark
Deutschland gegen Dänemark © Lauri Jaakkola

Das Eröffnungspiel der IWRF Rollstuhl-Rugby-EM im finnischen Pajulahti hat Deutschland gegen den Vizeeuropameister Dänemark mit 48-56 verloren. Das Deutsche Team ist schlecht ins Spiel gekommen und lag schon nach dem ersten Viertel mit fünf Punkten zurück. Das zweite Spiel gegen Irland konnten sie mit 62–58 für sich entscheiden. "Ich bin mit unserer Leistung zufrieden. Wir haben als Team gut gespielt", kommentiert Thomas Schuwje den Sieg. Im letzten Spiel der Gruppenphase trifft das deutsche Team am Donnerstag auf Gastgeber Finnland.

Simone Briese-Baetke bei den Paralympics in London 2012 © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie
Simone Briese-Baetke bei den Paralympics in London 2012 © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

"Mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge", sagt Simone Briese-Baetke, schaue sie auf die WM. Natürlich "weinend", sie ist schließlich nicht dabei. War seit dem Frühjahr krank. Eine ausreichende Vorbereitung – unmöglich. Die körperliche Fitness ist einfach noch nicht da. Deutschlands beste Rollstuhlfechterin kann also an den Titelkämpfen vom 18. bis 23. September 2015 im ungarischen Eger nicht teilnehmen. "Das ist natürlich ein großer Verlust für das Team", sagt Cheftrainer Swen Strittmatter, "Simone ist schon überragend talentiert". Stattdessen ist ein deutsches Quartett dabei.