Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Zwei deutsche Sledge-Eishockey Spieler beim Sledge-Eishockey
© DBS/Ising

Die deutsche Sledge-Eishockey-Nationalmannschaft bereitet sich intensiv auf die Europameisterschaften vor, die vom 5. bis 10. April in Östersund (Schweden) stattfinden. Die besten sechs Teams duellieren sich beim Kampf um die Medaillen. Um in Topform nach Schweden zu reisen, bestreitet die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Pokorny noch drei öffentliche Länderspiele. Im Rahmen der „Karwendelgames“ (u.a. mit einem Legendenspiel mit ehemaligen deutschen Eishockeystars) im bayerischen Mittenwald treffen Deutschlands Sledge-Eishockey-Spieler am Samstag, 5. März, um 15 Uhr und Sonntag, 6. März, um 13 Uhr jeweils auf Norwegen (Arena Mittenwald). Eine Woche später geht es weiter am Samstag, 12. März, in der Eishalle Ilmenau (Thüringen). Gegner ist um 20 Uhr die Nationalmannschaft der Slowakei.

Ein deutscher Sledge-Eishockeyspieler auf dem Eis
© DBS/Philipp Ising

„Sledge-Eishockey ist eine schnelle, taktische und körperbetonte Sportart, die alles mitbringt. Da ist richtig Tempo drin“, erklärt Lucas Sklorz, während sich seine Teamkollegen auf dem Spielfeld packende Duelle liefern, und fügt hinzu: „Ich habe dadurch viel Durchsetzungsvermögen hinzugewonnen – nicht nur auf dem Eis. Der Sport hilft auch dabei, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln.“ So spricht eigentlich ein alter Hase. Doch Lucas Sklorz (Kamen/NRW) ist 20. Er, Bernhard Hering (24/Dresden) und Ingo Kuhli-Lauenstein (23/Bad Laasphe/NRW) sind die jüngsten Spieler der deutschen Sledge-Eishockey-Nationalmannschaft.

Nationalspieler Michel Reuter bei Passübungen am Kölner Geißbockheim
Nationalspieler Michel Reuter bei Passübungen am Kölner Geißbockheim © Gold-Kraemer-Stiftung

Erst wird gemeinsam gefrühstückt, dann heißt es Tasche packen und auf geht’s zum Kölner Geißbockheim. Dort, wo sonst die Bundesliga-Profis des 1. FC Köln trainieren, laufen und dribbeln regelmäßig auch die Kicker des Fußball-Leistungszentrums Frechen (FLZ) über den Platz. Die Gold-Kraemer-Stiftung hat dieses deutschlandweit einmalige Vorzeigeprojekt ins Leben gerufen. Es ist ein Außenarbeitsplatz der Gemeinnützigen Werkstätten Köln GmbH für Menschen mit geistiger Behinderung – mit dem Berufsbild Fußball.

Teilnehmer des AK Ladies Open 2016
© Elke Kugler

Bei dem ITF-Weltranglistenturnier "AK Ladies Open" in Altenkirchen hat der Turnierdirektor Razvan Mihai zu einer Präsentation des Rollstuhltennis in Form von verschiedenen Trainingseinheiten auf dem Centre Court eingeladen.

Logo Deutscher Badminton Verband

In der Vergangenheit haben deutsche Sportler auf internationalen Para-Badminton Turnieren (Weltmeisterschaften, Euromeisterschaften usw.) bereits große Erfolge feiern können. Das Ziel ist es nun möglichst viele weitere Sportler für Para-Badminton zu begeistern. Dabei steht gar nicht einmal die Leistung im Vordergrund, sondern der Wunsch die "Para-Badminton Familie" wieder ein Stück größer zu machen. Um dies zu erreichen und allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten diesen tollen Sport kennenzulernen, möchte der DBV (Deutscher Badminton Verband) in Kooperation mit dem DRS (Deutscher Rollstuhlverband) und dem DBS (Deutscher Behindertensportverband) einen Schnupperlehrgang am 31.03.16 und 01.04.16 in Dortmund anbieten. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Der deutsche Bahnkader für die anstehende WM in Italien
Der deutsche Bahnkader für die anstehende WM in Italien

Das deutsche Paracycling Team bereitet sich intensiv auf die anstehenden Highlights in diesem Jahr vor. Während der Straßenkader gerade mit Bundestrainer Patrick Kromer fleißig Kilometer auf Mallorca abspult, befindet sich der Bahnkader beim Lehrgang in Frankfurt (Oder). Dort wird mit Co-Trainer Jan Ratzke an der Form gefeilt. Schließlich finden vom 17. bis 20. März im italienischen Montichiari die Bahnrad-Weltmeisterschaften statt, wo das deutsche Team um die amtierende Weltmeisterin Denise Schindler in bester Verfassung an den Start gehen möchte. Dabei geht es nicht nur um Titel und Medaillen, sondern auch um wichtige Punkte für die Paralympics in Rio de Janeiro.

Christiane Putzich bei der Curling-WM kurz vor dem Zug
Voll fokussiert: Christiane Putzich bei der Curling-WM © WCF / Céline Stucki

Die Erleichterung beim deutschen Team war groß: Durch einen 7:2-Sieg im entscheidenden Spiel gegen die Slowakei haben sich Deutschlands Rollstuhlcurler bei der Weltmeisterschaft in Luzern (Schweiz) den wichtigen achten Platz gesichert. Das bedeutet nicht nur den Verbleib in der A-Gruppe, sondern auch die direkte Qualifikation für die nächste WM 2017 und weitere Punkte auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen nach Pyeonchang 2018.