Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Aliaksandr Halouski © Andreas Joneck
Aliaksandr Halouski © Andreas Joneck

Bereits zum dritten Mal steigt am kommenden Wochenende (15. bis 17. Juli) der World Super Cup in Frankfurt am Main. Knapp zwei Monate vor den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro dürfen sich die Rollstuhlbasketball-Fans in der Carl-von-Weinberg Sporthalle neben den beiden deutschen Auswahlmannschaften auf die Niederlande und die USA bei den Damen sowie auf die Türkei und die Niederlande bei den Herren freuen.

Heinrich Popow
Die Richtung stimmt wieder: Heinrich Popow © DBS / K. Müller

Vor einer Woche hatte er mit 6,53 Metern den deutschen Rekord des Kaiserslauterners Wojtek Czyz aus dem Jahr 2008 geknackt, beim Integrativen Sportfest in Leverkusen trumpfte Heinrich Popow dann richtig auf. Erst bei 6,72 Metern landete der 32-jährige Weitspringer – und setzte damit einen neuen Weltrekord in den Sand. Das Vertrauen in die eigene Leistung ist zurück - zwei Monate vor den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro setzte Popow damit ein echtes Ausrufezeichen. Ebenfalls neue Weltrekorde gelangen Kugelstoßerin Birgit Kober und Hochspringer Timor Huseni.

Die erfolgreichen Spieler mit ihren Assistenten, v.l.n.r.:  Thomas Knoth, Assistentin Doris Heinlein, Petra Benharkat, ihr Assistent Gabor Morvai, Andreas Antonovics, Andreas Welzel
© Jürgen Erdmann-Feix

Die deutsche Rampenspieler Truppe überraschte beim einzigen internationalen Turnier nur für diese paralympische Startklasse. Belgien ist amtierender Mannschafts Europameister, setzt seinen Schwerpunkt im Boccia auf die Rampenspieler und richtet die PaPaChamps seit einigen Jahren aus. Nach fünf Spielen im Mannschafts Wettbewerb, der als Paar ausgetragen wird, freuten sich die drei deutschen Starter und ihre Assistenten über den Gewinn des Pokals und der Medaillen für den dritten Platz.

Johannes Floors mit Goldmedaille
Johannes Floors © DBS / Frischmann

Johannes Floors belegt knapp hinter Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Beachvolleyball) den zweiten Platz bei der Wahl zum "Sportler des Monats" Juni. Der Leichathlet gewann bei der Leichtathletik-EM der Behindertensportler drei Goldmedaillen im Sprint.

Die deutsche Goalball-Nationalmannschaft bildet einen Kreis
"Rio bewegt. Uns" - und auch die deutsche Goalball-Nationalmannschaft

Das Aktionsbündnis „Rio bewegt. Uns.“ nimmt die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 zum Anlass, den Blick auch auf die Menschen und Lebenssituationen in Rio de Janeiro zu lenken: Auch außerhalb der Stadien müssen die Menschen zu den Gewinnern gehören. So hat sich die deutsche Goalball-Nationalmannschaft ebenfalls dazu entschlossen, einen kleinen Beitrag zu leisten.

Rollstuhlrugby-Mannschaft Berlin Raptors nach dem Sieg der Deutschen Meisterschaft
Berlin-Raptors © BSBerlin

Nach 2015 holen die Berlin-Raptors, einmalig in der Geschichte des VfR Berlin (Verein für Rollstuhlsport Berlin), den Titel Deutscher Meister im Rollstuhlrugby in zwei hintereinander folgenden Jahren auch 2016 wieder in die Hauptstadt. Die Berliner Mannschaft hatte sich für die erste Bundesliga 2015/2016 fest vorgenommen, den Titel zu verteidigen, und den Wanderpokal wieder mit nach Hause zu bringen. Und das ist tatsächlich gelungen. Jetzt können die Berlin-Raptors mit drei Sternen glänzen.

Martin Willing
Martina Willing © Jörg Frischmann

Die sechsfache paralympische Teilnehmerin Martina Willing warf in ihrer Paradedisziplin Speerwurf mit 22,26 Metern eine Weltjahresbestleistung bei den offenen Nordostdeutschen Meisterschaften (NODM) der Para-Leichtathleten in Königs Wusterhausen.