Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Birgit Kober mit zwei Mädchen aus einer Favela
Glückliche Gesichter: Birgit Kober beim Besuch einer Favela

"Rio bewegt uns" - unter diesem Motte wurde vor 18 Monaten ein Aktionsbündnis für die Menschen außerhalb der großen Sportarenen ins Leben gerufen. Neben 16 anderen, gehörte auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS) zu den Unterstützern des Bündnisses. Für das Ziel der Kampagne, Benachteiligte zu unterstützen und die sozialen Strukturen zu stärken, wurden insgesamt 140.000 Euro an Spendengeldern gesammelt, die in verschiedene Projekte in Rio de Janeiro fließen sollen.

Hannes Schürmann in Rio de Janeiro 2016 ©Ralf Kuckuck/DBS
Hannes Schürmann in Aktion ©Ralf Kuckuck/DBS

Die Erinnerungen an die Paralympischen Spiele 2016 sind noch nicht verblasst - erst zwei Monate ist es her, dass die Deutschen Schwimmer in Rio de Janeiro um Medaillen kämpften. Mit Erfolg: Zahlreiche Athleten erreichten das Finale, zwei Silber- und eine Bronzemedaille brachten sie mit nach Hause. Nun steht der nächste spannende Wettkampf vor der Tür. Vom 18. bis zum 20. November finden im Remscheider Sportbad am Stadtpark (NRW) die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) statt. Für die Athleten der erste Wettkampf nach Rio.

Christiane Putzich bei der Curling-WM kurz vor dem Zug
Voll fokussiert: Christiane Putzich © WCF / Céline Stucki

„Uns kann keiner mehr in die Quere kommen“, freut sich Cheftrainer Bernd Weißer. Denn jetzt steht fest: Die deutsche Rollstuhlcurling-Nationalmannschaft wird definitiv an den Paralympischen Spielen 2018 in PyeongChang teilnehmen. Acht Jahre nach den Spielen von Vancouver geht damit der Traum von den Paralympics für das deutsche Team wieder in Erfüllung.

Holger Glinicki mit seinem Team © Andreas Joneck/DBS
Holger Glinicki ( vorne rechts) mit seinem Team © Andreas Joneck/DBS

Der langjährige Trainer der deutschen Damen-Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball, Holger Glinicki, hat seinen Rücktritt verkündet. Eine Überraschung ist das nicht: Er hatte diesen Schritt bereits vor zwei Jahren angekündigt und im letzten Jahre noch einmal bekräftigt. 316 Länderspiele bestritt die Damenmannschaft unter der Leitung von Head-Coach Glinicki. Der 64-Jährige gewann mit seinem Team elfmal Edelmetall bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie bei den Paralympischen Spielen. Größter Erfolg war Paralympics-Gold 2012 in London.

Andrea Eskau beim Goldjubel in Sotschi
Andrea Eskau © Allianz, Ralf Kuckuck

Der Countdown läuft: In weniger als 100 Tagen trifft sich die Weltelite des nordischen Wintersports in Finsterau im Bayrischen Wald. Vom 10. bis zum 19. Februar 2017 finden dort die Weltmeisterschaften im Langlauf und Biathlon statt. Für rund 135 Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus 25 Ländern ist es gut ein Jahr vor den Paralympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang das große Highlight der Saison, ein Kräftemessen mit der versammelten Weltspitze.

Felix Streng mit Deutschlandfahne
Felix Streng © Ralf Kuckuck/DBS

Alles begann mit einer Seminararbeit in der zehnten Klasse. Danach startete Sprinter und Weitspringer Felix Streng regelrecht durch: Der mehrfache Medaillengewinner von Rio hat einen rasanten Aufstieg hinter sich – vom Spätzünder zum Paralympics-Held in nur drei Jahren. Sein nächstes großes Ziel: Die WM 2017 in London.

Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller im Interview mit ARD und ZDF
Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller im Interview mit ARD und ZDF © Andreas Joneck / DBS

Mehr als 20 Millionen Fernsehzuschauer haben die Übertragungen der Paralympischen Spiele in Rio 2016 verfolgt. ARD und ZDF hatten im täglichen Wechsel über 65 Stunden von den Wettkämpfen in Brasilien berichtet. 4400 Apotheken in Nordrhein-Westfalen hatten in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband im Vorfeld über die TV-Sendezeiten informiert.