Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Die Medaillengewinner: Mikolaschek, Reeg und Hentig (es fehlt Thomas Brüchle)
Die Medaillengewinner: Mikolaschek, Reeg und Hentig (es fehlt Thomas Brüchle) © Hannes Doesseler

Das deutsche Tischtennis-Team knüpft bei den Lignano Master Open nahtlos an die Erfolge der Junior Open in Italien an. Allen voran Sandra Mikolaschek – die 19-Jährige bezwang  im Einzel-Finale die amtierende Paralympics-Siegerin Borislava Peric-Rankvic aus Serbien und sicherte sich damit die Goldmedaille. Die gesamte Teamleistung mit drei Medaillen im Einzel- und drei Medaillen im Teamwettbewerb bestätigt die gute Frühform der deutschen Athleten.

Natascha Hiltrop
Natascha Hiltrop © Rudi Krenn

Mit insgesamt vier Medaillen blicken die Sportschützen des Deutschen Behindertensportverbandes auf einen erfolgreichen Saisonauftakt beim IPC Weltcup in Al Ain (Vereinigte Arabische Emirate) zurück. Mit gleich drei Medaillen setzte vor allem die 24-jährige Paralympics-Silbermedaillengewinnerin von Rio, Natascha Hiltrop (Heringen), ein positives Zeichen.

Denis Schindler
Denise Schindler © Oliver Kremer/DBS

870 Kilometer und 18.000 Höhenmeter warten auf Denise Schindler und ihren Teampartner Martin Hutter bei der Tour Transalp. Die Paralympics-Medaillengewinnerin von Rio und der Para-Radfahrer stellen sich als erstes beinamputiertes Mixed-Team dieser großen Herausforderung. Mit der Tour-Teilnahme will das Team Schindler/Hutter beweisen, dass Menschen mit Behinderung mentale Grenzen überwinden können und sie trotz oder gerade wegen ihrer Behinderung zeigen, was alles möglich ist, wenn der Wille da ist.

Fußball Symbolbild
© picture alliance

Fußball ist für alle da! Ob mit Handicap oder ohne, ob Hobbykicker, Freizeitsportler oder einfach Fußballfanatiker – der Fußball-Workshop vom Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. vom 12. bis 14. Mai in Duisburg bietet für jeden die Möglichkeit zur Teilnahme. 

Siegerpodest der Klasse bis 73 Kilogramm: Nicolai Konrhaß (zweiter v.l.) und Tim Meiss (zweiter v.r.)
Siegerpodest der Klasse bis 73 Kilogramm mit Nicolai Konrhaß (zweiter v.l.) und Tim Meiss (r.) © Günter Geist

Die internationalen Deutschen Meisterschaften für blinde und sehbehinderte Judoka sind in vielerlei Hinsicht positiv für das deutsche Team verlaufen. Neben vier deutschen Goldmedaillengewinnern nutzten auch zahlreiche Junioren diese Möglichkeit, um sich international zu messen und erste internationale Erfolge zu verzeichnen. Insgesamt kamen 72 Kämpfer aus 14 Nationen nach Heidelberg. 

Arne Bandholz
Arne Bandholz

Der Deutsche Behindertensportverband hat Arne Bandholz zum Cheftrainer im Parakanu ernannt. Bandholz, bisher Landestrainer in Hamburg, wird damit Nachfolger von Sandra Müller aus Leipzig. Der 37-Jährige arbeitet seit vielen Jahren als Trainer und Rennsportwart beim Hamburger KC. Seine Erfahrungen im Parakanu-Rennsport kamen vor allem durch das erfolgreiche Training mit Edina Müller, die nach ihrem Wechsel vom Rollstuhlbasketball zum Kanu bei den Paralympics in Rio 2016 Zweite wurde und zuvor den WM-Titel gewonnen hatte. Das Amt des Cheftrainers übernimmt der engagierte Familienvater mit dem Anspruch, in den kommenden vier Jahren eine junge, schlagkräftige Mannschaft für die Paralympics in Tokio 2020 aufzubauen.

v.l.n.r.: Sandra Mikolaschek, Corinna Hochdörfer, Tim Laue, Marlene Reeg
v.l.n.r.: Sandra Mikolaschek, Corinna Hochdörfer, Tim Laue, Marlene Reeg © Hannes Doesseler

Die Lignano Junior Open in Lignano Sabbiadoro bei Venedig endeten für das deutsche Team sehr erfreulich: In dem Turnier für Spieler unter 23 Jahren holten Sandra Mikolaschek und Corinna Hochdörfer Gold in ihren Wettkampfklassen, Marlene Reeg und Tim Laue sicherten sich jeweils die Silbermedaille. Damit konnten sich von sechs deutschen Startern vier in die Medaillenränge spielen.