Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Goalie Simon Kunst
Goalie Simon Kunst © Philipp Ising / DBS

Trotz des überragenden Goalies Simon Kunst hat die deutsche Mannschaft das zweite Spiel der Para Eishockey-Weltmeisterschaften in PyeongChang gegen Norwegen knapp mit 1:2 verloren - allerdings erst in der Verlängerung, so dass das Team von Cheftrainer Andreas Pokorny den ersten Punkt auf dem Konto hat. Norwegen war zunächst verdient in Führung gegangen, verpasste allerdings trotz guter Chancen den zweiten Treffer, da Simon Kunst mehrfach stark parierte. Bernhard Hering hatte im Schlussdrittel für den Ausgleich gesorgt, doch 34 Sekunden vor dem Ende der Overtime entschied Norwegen die Partie mit einem umstrittenen Treffer für sich. Deutschland bleibt damit ohne Sieg, hat aber den ersten Punkt. 

Robert Pabst
Robert Pabst erzielte sehenswert den Ausgleich zum 1:1

Zum Auftakt der Para Eishockey-Weltmeisterschaften im südkoreanischen PyeongChang hat die deutsche Nationalmannschaft gegen Gastgeber Südkorea knapp mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:1) verloren. Die Gastgeber gingen im zweiten Drittel früh in Führung, während sich das Team von Cheftrainer Andreas Pokorny zunächst schwer tat. Mit einem Heber über den Goalie markierte Robert Pabst im Schlussdrittel jedoch den sehenswerten Ausgleich. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten - mit dem besseren Ende für Südkorea, die den guten Simon Kunst im deutschen Tor drei Minuten vor dem Ende noch einmal mit dem 2:1-Siegtreffer bezwingen können. Für die Deutschen geht es bereits am Donnerstag um 12 Uhr (MEZ) weiter gegen Norwegen.

Screenshot Leichtathletik-Homepage
Para Leichtathletik gibt's künftig auch auf "leichtathletik.de"

Ab sofort wird die Leichtathletikseite des DBS auf der Homepage "leichtathletik.de" präsentiert. DLV-Mediendirektor Peter Schmitt kam dem Wunsch des DBS gerne nach, um so einem breiten Publikum die Themen der Para Leichtathletik zugänglich zu machen. "Bisher haben wir bereits über die Höhepunkte der Para Leichtathletik berichtet, nun können wir auch Hintergrundinformationen für Interessenten ermöglichen", so Schmitt. Auch die DBS-Seite wurde mit der Leichtathletikseite verbunden.

Spielszene beim Rollstuhlrugby
Harte Duelle gibt's beim Rollstuhlrugby © Oliver Kremer, www.pixolli-studios.de

36 Mannschaften aus 15 Nationen sowie mehr als 300 Helferinnen und Helfer - das Bernd-Best-Turnier in Köln ist das größte Turnier der Welt im Rollstuhlrugby. Diesmal standen die zahlreichen umkämpften Duelle besonders im Fokus: Denn die 18. Auflage des Turniers war gleichzeitig so etwas wie die Generalprobe für die Europameisterschaften in Koblenz Ende Juni. Das deutsche Team schaffte es zweimal auf Rang drei.

Die deutsche Para Eishockey-Nationalmannschaft mit einem "Hello PyeongChang" Banner
Ankunft auf südkoreanischem Eis: die deutsche Nationalmannschaft.

Die deutsche Para Eishockey Nationalmannschaft ist im WM-Quartier Gangneung angekommen und hat bereits zwei Trainingseinheiten im dortigen Hockey Centre absolviert - auch wenn sechs Spieler Südkorea aufgrund technischer Probleme des Fliegers erst mit Verspätung erreichten. Für die deutsche Auswahl geht es bei den Weltmeisterschaften (12. bis 20. April) um die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2018. Zum Auftakt trifft das Team von Cheftrainer Andreas Pokorny am Mittwoch um 12 Uhr deutscher Zeit auf Gastgeber Südkorea. Vor Ort begrüßt wurde die Mannschaft vom Krefelder Martin Hyun, der seit 2015 für das Organisationskomitee als Deputy Sport Manager für Eishockey und Para Eishockey zuständig ist.

Christiane Reppe mit ihren Eltern - und neuer Goldmedaille.
Christiane Reppe mit ihren Eltern - und neuer Goldmedaille.

Christiane Reppe traute ihren Augen kaum und wusste nicht wie ihr geschieht. Im Rahmen der Sportlergala in ihrem Geburtsort erhielt die Radsportlerin nicht nur den „Sonderpreis der Landeshauptstadt Dresden für sportliche Spitzenleistungen“, sondern auch die Goldmedaille von Rio 2016 – zwar nicht das Original, das ihr auf einer Pressekonferenz in Berlin Anfang Oktober 2016 offensichtlich entwendet worden war, doch dafür eine neue Medaille.

Hasim Çelik
Hasim Çelik (mitte) ©privat

Erfolgreiche Titelverteidigung: Bei den Para Taekwondo African Open in Ruanda hat sich Hasim Çelik gegen seine Kontrahenten durchgesetzt und die Goldmedaille gewonnen. In der Hauptstadt Kigali fand zum zweiten Mal das internationale Taekwondo-Turnier für Sportler mit Behinderung statt. Der 26-Jährige aus Nürnberg startete in der Klasse K44 +75 Kilogramm und holte wie bereits im Vorjahr Gold.