Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Goalballer Oliver Hörauf hechtet nach dem Ball
Oliver Hörauf © Oliver Kremer / DBS

Die deutsche Goalball-Nationalmannschaft der Herren hat beim Lions Club Cup im litauischen Vilnius den zweiten Platz erreicht. Beim stark besetzten Turnier unterlag die Mannschaft dem amtierenden Europameister Ukraine im Finale. Bundestrainer Stefan Weil blickt derweil optimistisch auf die kommende Europameisterschaft im September.

Maximilian Jäger freut sich auf dem Siegerpodest
Maximilian Jäger © Drew Kaplan / DBS

Start nach Maß für das deutsche Para Radsport-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften im belgischen Ronse: Zum Auftakt trumpften besonders Deutschlands Dreiradfahrer*innen im Zeitfahren auf. Auch zwei Handbikerinnen schafften es im Kampf gegen die Uhr auf das Podium, so dass am ersten Wettkampftag fünf Medaillen und viele weitere Top-Platzierungen auf der Habenseite sind.

Collage mit allen Kandidat*innen des Sport-Stipendiats 2025
Sport-Stipendiat des Jahres 2025 @ Sporthilfe

Zum 13. Mal sucht die Sporthilfe den Sport-Stipendiaten bzw. die Sport-Stipendiatin des Jahres. Es stehen fünf Olympia- und Paralympics- bzw. WM- und EM-Stars, denen die Kombination aus Spitzensport und Studium in besonderer Weise gelingt, öffentlich zur Wahl. Alle Sportsfans können bis zum 5. September auf sportstipendiat.de abstimmen - nominiert sind auch drei Para Athlet*innen.

Zahlreiche Bogenschütz*innen stehen aufgereiht und bereiten sich auf den Schuss vor
Die deutschen Meisterschaften im Para Bogensport 2025 © Alexander Sturm

Zum dritten Mal war das nordrhein-westfälische Bergkamen Ausrichter der deutschen Meisterschaften im Para Bogensport. Neben den spannenden Wettkämpfen freuten sich die Organisatoren vor allem über die große Teilnehmerzahl, die wieder an das Niveau vor Corona anknüpfen konnte. Zudem gab es eine hohe Anzahl an neuen Klassifizierungen. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Anja Adler und Felicia Laberer präsentieren stolz ihre Bronzemedaillen bei der WM in Mailand
Anja Adler und Felicia Laberer © Ute Freise

Einmal Gold und zweimal Bronze hat das deutsche Para Kanu-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften im italienischen Mailand gewonnen. Neben Anja Adler jubelte auch Felicia Laberer in ihrer Startklasse über Rang drei im Kajak, musste sich den Platz auf dem Podium allerdings teilen – mit ihrer befreundeten Konkurrentin. Bereits zuvor holte Chinette Lauridsen bei ihrem WM-Debüt direkt den Titel im Auslegerkanu Va‘a.

Maximilian Jäger auf dem Dreirad vor einem Auto mit Zeitmessung
Maximilian Jäger © Kevin Voigt / DBS

Mit großem Aufgebot geht’s für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft zur WM: 18 deutsche Para Radsportler*innen treten die Reise nach Ronse (Belgien) an und wollen bei den Weltmeisterschaften auf der Straße (28. bis 31. August) ihre Bestform abrufen und möglichst weit vorne landen. Die Voraussetzungen sind im post-paralympischen Jahr ganz andere als bei der letztjährigen Ausgabe der WM. Dennoch bestehen berechtigte Hoffnungen auf einige Medaillen, sowohl durch die Routiniers als auch durch neue Gesichter.

 

Vanessa Laws auf dem Rad
Vanessa Laws © Drew Kaplan / DBS

Nirgendwo sonst fühlt sich Vanessa Laws so wohl wie auf ihrem Rad. Ihre Leidenschaft für den Para Radsport hat die 21-Jährige bereits zu einigen Medaillen bei deutschen und internationalen Wettkämpfen geführt. Vor allem in diesem Jahr überraschte die Athletin des BPRSV aus Cottbus die Konkurrenz mit starken Leistungen. Es ist der aktuelle Höhepunkt einer beeindruckenden Entwicklung, die bei der WM auf der Straße (28. bis 31. August, Ronse/Belgien) fortgesetzt werden soll.