Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/ DBS-Akademie
Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/ DBS-Akademie

Andrea Eskau vom USC Magdeburg hat der deutschen Nationalmannschaft der Para Skilangläufer und Biathleten im ersten Weltcup der Saison gleich zwei Siege beschert. Die 46-jährige Sitzskiathletin aus dem rheinischen Elsdorf gewann im kanadischen Canmore sowohl den Langlauf-Sprint als auch die mittlere Distanz. Alexander Ehler feiert mit 48 Jahren sein Weltcup-Debüt.

Janina Breuer
Janina Breuer © Oliver Kremer / DBS

Was für eine Ausbeute: Mit der Goldmedaille von Janina Breuer über 100 Meter Schmetterling am letzten Tag hat das fünfköpfige deutsche Team bei den Para Schwimmen-Weltmeisterschaften insgesamt zwölf Medaillen gewonnen. Viermal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze stehen nach sechs intensiven Wettkampftagen auf der Haben-Seite der deutschen Mannschaft. Bundestrainerin Ute Schinkitz blickt mit Stolz auf eine WM zurück, die schon unter schwierigen Bedingungen gestartet war.

Janina Breuer mit Trainer Phillip Semechin © DBS
Janina Breuer mit Trainer Phillip Semechin © DBS

Auch am fünften Tag der Para Schwimmen-Weltmeisterschaft in Mexiko kann sich das deutsche Schwimmteam über einen weiteren WM-Titel freuen. Die erst 19-jährige Janina Breuer schlug mit persönlicher Bestzeit von 1:11,02 Minuten über 100 Meter Rücken in der Startklasse 14 als Erste an und sicherte sich bei ihrer WM-Premiere den Titel. Denise Grahl und Elena Krawzow mussten ihre Rennen gesundheitsbedingt absagen.

Martin Fleig
Martin Fleig © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Die deutschen Para-Skilangläufer und -Biathleten haben über den Sommer geschuftet – Der Weltcup-Start in Canmore (9. bis 17. Dezember) wird zu einer ersten Standortbestimmung auf dem Weg zu den Paralympics. Wenn sich an diesem Mittwoch die deutsche Nationalmannschaft Para Ski nordisch ins Flugzeug gen Westen setzt, dürfte die Gefühlslage der acht Athletinnen und Athleten an Bord irgendwo zwischen Aufregung und Vorfreude liegen. 

Clara Klug mit Begleitläufer Martin Härtl
Clara Klug mit Guide Martin Härtl © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Das Verhältnis zwischen Athlet und Trainer ist im Leistungssport geprägt von einem hohen Maß an Vertrauen und Kommunikationsfähigkeit. Der eine muss sich darauf verlassen können, dass der andere in dieselbe Richtung läuft – und beide müssen davon überzeugt sein, dass der Weg ans Ziel führt. Das gilt vor allem dann, wenn die Athletin blind ist und der Trainer gleichzeitig ihr Guide in der Loipe.

Glückliche Medaillengewinner © DBS
Glückliche Medaillengewinner © DBS

Bei der Para Schwimmen-WM in Mexiko Stadt bleiben Deutschlands Athletinnen und Athleten auf der Erfolgswelle. Am vierten Wettkampftag jubelten Maike Naomi Schnittger über ihre zweite Goldmedaille, Denise Grahl und Janina Breuer erneut über Silber sowie Tobias Pollap über Bronze. Es waren die Medaillen sieben bis zehn für das deutsche Team. Ihre Starts erkrankt absagen muss hingegen Elena Krawzow.

Andrea Rothfuss
Andrea Rothfuss © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

2006 war Andrea Rothfuss das Küken. Als 16-Jährige feierte die Skifahrerin aus dem Schwarzwald ihre Premiere bei den Paralympischen Spielen in Turin. Acht Jahre später jubelte sie über das ersehnte Paralympics-Gold in Sotschi – und auch bei ihrer vierten Teilnahme an den Spielen in PyeongChang will Rothfuss wieder ganz nach oben aufs Treppchen.