Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Steffe Lehmker
Steffen Lehmker © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Nach dem ersten Para Ski nordisch und Para Biathlon Weltcup im kanadischen Canmore zieht Bundestrainer Ralf Rombach ein positives Fazit. Nachdem Andrea Eskau dreimal im Langlauf siegte, knackten die sehbehinderten Athleten Clara Klug, Vivian Hösch und Nico Messinger im Biathlon die Norm für die Paralympics in PyeongChang. Steffen Lehmker erzielte sein bestes Karriere-Ergebnis mit Rang vier über 15 Kilometer.

Stefan Press
Stefan Press © OSP Rheinland

Seit dem 1. Dezember ist Stefan Press hauptamtlicher Trainer des Olympiastützpunktes Rheinland am Paralympischen Trainingsstützpunkt Leverkusen. Der ehemalige Zehnkämpfer Press kümmert sich künftig als Nachfolger von Karl-Heinz Düe um eine „starke Männergruppe plus Irmgard“, wie er sagt. Neben den Para-Leichtathleten David Behre, Johannes Floors, Heinrich Popow, Léon Schäfer und Irmgard Bensusan wird er auch für die Zehnkämpfer verantwortlich sein.

Trainer Peter Gössmann im Kreis seiner Spieler
Peter Gössmann (M.) ist neuer Cheftrainer der Blindenfußball-Nationalmannschaft © Carsten Kobow

Peter Gössmann wird neuer Cheftrainer der Blindenfußball-Nationalmannschaft tritt die Nachfolge von Ulrich Pfister an. Damit übernimmt das Amt kein Unbekannter: Der Lehrer der Blindenstudienanstalt (Blista) Marburg hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Aufbau der Blindenfußball-Abteilung beigetragen. Seit 2006  ist er zudem Trainer des Blindenfußball-Bundesligisten Blista Marburg. Bereits dort war es ihm ein Anliegen, junge Spieler zu formen und zu fördern, um ihnen so den Sprung in die Nationalmannschaft zu ermöglichen. Diese Arbeit möchte er nun als Nationaltrainer fortsetzen.

Olympia ruft: Mach mit!
Die neuen Unterrichtsmaterialien © Deutsche Olympische Akademie

Im Februar und März ist es endliche soweit! Dann starten die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang – da kommen die Unterrichtsmaterialien der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) gerade recht. Abwechslungsreiche Methoden und vielfältige Inhalte machen Olympische und Paralympische Winterspiele auch im Klassenzimmer erfahrbar.

Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/ DBS-Akademie
Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/ DBS-Akademie

Zum Abschluss der Langlauf-Wettbewerbe beim ersten Weltcup des Winters im kanadischen Canmore haben die deutschen Para-Athleten überzeugende Leistungen abgeliefert. Im Rennen über die Langdistanz kam Martin Fleig (Ring der Körperbehinderten Freiburg) in der sitzenden Konkurrenz auf Platz vier, sein Vereinskollege Nico Messinger wurde Fünfter bei den Männern mit Sehbehinderung, Alexander Ehler (SV Kirchzarten) fuhr in der stehenden Konkurrenz auf Platz sechs. Für den Höhepunkt des Tages aus deutscher Sicht sorgte abermals Andrea Eskau (USC Magdeburg). Sie war auch über die zwölf Kilometer nicht zu schlagen.

© POCOG
Die Paralympischen Medaillen 2018 © POCOG

Das Organisationskomitee POCOG hat die Medaillen für die Paralympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen PyeongChang präsentiert. Die Medaillen, entworfen von dem südkoranischen Designer LEE Suk-woo, symbolisieren die Kultur und Tradition des Landes. Auf der Vorderseite, der im Durchmesser etwa neun Zentimeter großen Medaille, sind die drei Paralympischen Agitos abgebildet. Auf der Rückseite ist das Logo der Winterspiele 2018, die Sportart und die jeweilige Disziplin zu sehen. Die horizontalen Linien auf Vorder- und Rückseite sollen die Paralympischen Werte repräsentieren. Der Rand ist mit koreanischen Schriftzeichen versehen, übersetzt bedeuten diese: „PyeongChang 2018 Paralympische Winterspiele“.  Zusätzlich trägt jede Medaille eine Prägung in Blindenschrift.

Noemi Ristau mit Guide Lucien Gerkau
Noemi Ristau mit Guide Lucien Gerkau © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Das deutsche Para Ski alpin Team ist beim Europacup im Pitztal erfolgreich in die Paralympische Saison gestartet. Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster, Noemi Ristau, Ruth Hagspiel und Georg Kreiter fuhren insgesamt 13 Podestplatzierungen ein. Bis Weihnachten geht es für die deutschen Athletinnen und Athleten um Bundestrainer Justus Wolf im Rennprogramm nahtlos weiter mit den Weltcups in St. Moritz (13. bis 16. Dezember) und in Kuhtai (19. bis 22. Dezember).