Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Aliaksandr Halouski im Zweikampf
Aliaksandr Halouski © Uli Gasper

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat nach dem Sieg im Auftaktspiel der Weltmeisterschaften in Hamburg die folgenden zwei Gruppenspiele verloren. Trotz einer kämpferisch starken Leistung hatte das Team von Bundestrainer Nicolai Zeltinger im zweiten Spiel gegen den Iran am Ende mit 63:67 (19:23/30:38/45:53) das Nachsehen. Auch im letzten Gruppenspiel musste sich die deutsche Auswahl gegen treffsichere Kanadier mit 61:78 (14:13/31:37/45:56) erneut geschlagen geben.

Die deutsche Damenmannschaft
Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen © Uli Gasper

Die deutschen Damen sind auch nach ihrem vierten Gruppenspielpiel bei den Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften in Hamburg weiterhin ungeschlagen. Nach ihrem Auftaktsieg gegen Algerien gewann die Mannschaft von Trainer Martin Otto auch gegen Argentinien, Frankreich und den amtierenden Paralympics-Sieger aus den USA. Im abschließenden Gruppenspiel am Mittwoch geht es im Spiel gegen China um den Gruppensieg.

Das deutsche Schwimm-Team
Das deutsche Schwimm-Team © DBS

Am Abschlusswochenende der Para Schwimmen-Europameisterschaften hat die deutsche Mannschaft sich mit fünf weiteren Medaillen im National Aquatic Centre von Dublin belohnt. Denise Grahl jubelte über ihren dritten EM-Titel nach dem 100 Meter Freistil-Rennen in der Klasse S7 und sicherte sich zudem Silber über 400 Meter Freistil. Die dreifache Europameisterin Elena Krawzow sicherte sich mit Bronze über 100 Meter Freistil und über 100 Meter Schmetterling Medaillen Nummer vier und fünf. Auch die 4x50 Meter Mixed-Staffel jubelte über Bronze.

Elena Krawzow
Elena Krawzow © Oliver Kremer / DBS

Um drei weitere Medaillen haben die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Ausbeute bei den Para Schwimmen-Europameisterschaften am fünften Wettkampftag erweitert. Elena Krawzow sicherte sich über 200 Meter Lagen bereits ihren dritten EM-Titel. Auch Denise Grahl jubelte bereits zum zweiten Mal über Gold nach ihrem 50 Meter Freistil-Rennen in der Klasse S7. Das Küken der Mannschaft – Neele Labudda – freute sich zudem über Bronze bei ihrer EM-Premiere.

Thomas Böhme dribbelt
Thomas Böhme © Uli Gasper

Start nach Maß für die deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften: Sowohl die Herren gegen Marokko und im Anschluss die Damen gegen Algerien feierten souveräne und deutliche Siege. Während die Herren klar mit 84:40 gewannen, holten die Damen einen 87:24-Erfolg. Zuvor wurden die Heim-Weltmeisterschaften in Hamburg stimmungsvoll eröffnet. 

Fabian Brune und Verena Schott
Fabian Brune und Verena Schott © Bernhard von Welck

Mit einem lauten Jubel hat Verena Schott ihre Freude über den EM-Titel herausgelassen. Nach zweimal Bronze bei den Para Schwimmen-Europameisterschaften in Dublin schlug sie am vierten Wettkampftag über 100 Meter Rücken in der Klasse S6 als Erste an. Fabian Brune sicherte sich über die gleiche Distanz Silber bei seiner EM-Premiere. Für die dritte Medaille sorgte Gina Böttcher – sie gewann Bronze über 150 Meter Lagen.

Marina Mohnen © Joneck/DBS

Für elf Tage wird Hamburg im Sommer zur Inklusions-Hauptstadt – das ist das Ziel der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft. Wie das neben den WM-Spielen gelingt? Mit einem Rahmenprogramm für Menschen mit und ohne Behinderung, das Sport, Kultur und Inklusion verbindet.