Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Edina Müller
Edina Müller © Christel Schlisio

Auch in diesem Jahr wurden die deutschen Meisterschaften der Para Kanuten gemeinsam mit den Kanu Rennsport-Meisterschaften der olympischen Athleten in Hamburg ausgetragen. Der Startschuss für die nationalen Meisterschaften fiel mit dem inklusiven Mix-Zweier Rennen, das 2017 seine Premiere gefeiert hatte. Edina Müller und Olympiasieger Ronny Rauhe setzten sich gegen die Konkurrenz durch und verteidigten ihren DM-Titel. Auch in der Einzelkonkurrenz überzeugte die 35-jährige vom KC Hamburger mit vier DM-Titeln.  

Die deutschen ID-Judoka
Die deutschen ID-Judoka © Wolfgang Janko

Neun Titel, zahlreiche Silber- und Bronzemedaillen sowie Platz eins im Medaillenspiegel – Das ist die erfreuliche Bilanz der deutschen ID-Judoka bei den Europameisterschaften in London. Mit einem großen Team präsentierten sich die deutschen Judoka mit intellektuellem Förderbedarf ein Jahr nach den ersten Judo-ID-Weltmeisterschaften in Köln erneut erfolgreich auf internationaler Bühne.

Die deutschen Para Kanuten
Die deutschen Para Kanuten © Anke Luckmann

Bei den Weltmeisterschaften der Para-Kanuten im portugiesischen Montemor hat Peter Happ vom VfK Wuppertal bei seiner WM-Premiere Gold in der nicht paralympischen Klasse Vl1 gewonnen. Im 200 Meter Rennen setzte sich der 44-Jährige mit einer überzeugenden Vorstellung gegen den Chilenen Robinson Mendez durch. Insgesamt zieht Para Kanu-Cheftrainer Arne Bandholz eine durchwachsene WM-Bilanz.

Mathias Mester
Mathias Meser © Binh Truong / DBS

Johannes Floors, Mathias Mester und Felix Streng heißen die letzten deutschen Titelträger bei der Heim-Europameisterschaft im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin. Insgesamt feierte die Deutsche Paralympische Mannschaft am Abschlusstag drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Markus Rehm
Markus Rehm © Binh Truong / DBS

Die Deutsche Paralympische Mannschaft hat am Samstag bei der Para Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin vier Medaillen gewonnen: Markus Rehm sprang zu Gold, Felix Streng zu Silber und Thomas Ulbricht zu Bronze. Zudem sprintete Lindy Ave über 100 Meter zu Silber.

Jubel über Bronze
Jubel über Bronze © Uli Gasper

Das Sommermärchen 2018 hat sein Happy End gefunden. In einem wahrhaften Krimi setzten sich die deutschen Damen im Spiel um Platz drei bei der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Hamburg hauchdünn mit 44:43 gegen China durch. In der ausverkauften edel-optics.de Arena ließ sich das Team um Cheftrainer Martin Otto verdient von seinen Fans feiern.

Spieler des MTV Stuttgart
Spieler des MTV Stuttgart © Carsten Kobow, Sepp-Herberger-Stiftung

Routine schlägt Jugend, der Rekordmeister besiegt den Titelverteidiger. Der MTV Stuttgart gewann durch einen 2:1-Sieg (1:0) über den FC St. Pauli zum sechsten Mal die Deutsche Meisterschaft im Blindenfußball. „Die Erfahrung hat den Ausschlag gegeben“, sagte Stuttgarts Alexander Fangmann. „Wenn wir zwei Minuten vor der Halbzeit das sechste Teamfoul kassieren, bekommt St. Pauli einen Penalty und gleicht vielleicht aus. Aber wir haben in dieser kritischen Phase einfach sehr ruhig gespielt.“ Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft erzielte beide Tore. Auch auf dem Düsseldorfer Burgplatz lockte das attraktive Spiel viele Zuschauer. Beim Finale war die Tribüne bis auf den letzten Platz besetzt. Über den Tag verfolgten rund 5.000 Zuschauer den Finaltag.