Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

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Remscheid ist wieder Austragungsort der Deutschen Kurzbahn Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (DKM). Vom 16. bis 18. November ist das Remscheider Sportbad am Stadtpark der Mittelpunkt des deutschen paralympischen Schwimmsports.

 

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher © picture alliance / DBS

Es ist ein wichtiger Schritt hin zur weiteren Professionalisierung: Für den paralympischen Leistungssport in Deutschland stehen im Jahr 2019 zusätzliche Sportfördermittel in Höhe von knapp drei Millionen Euro zur Verfügung. Damit freut sich der Deutsche Behindertensportverband (DBS) über einen deutlichen Aufwuchs, der künftig zu einer spürbaren Verbesserung der Bedingungen für die Spitzenathletinnen und Spitzenathleten führen soll.

Steffen Lehmker © Ralf Kuckuck / DBS

Für Steffen Lehmker wird es eine Reise ins Ungewisse, wenn er in diesen Tagen ins niederländische Landgraaf aufbricht. Dort finden vom 13. bis 15. November Europa- und Weltcups im Para Snowboard statt – und Lehmker wird teilnehmen. Dabei jubelte der 29-Jährige noch vor wenigen Monaten bei den Paralympics in PyeongChang über die Bronzemedaille mit der Para Ski nordisch-Staffel. In der kommenden Saison wird Steffen Lehmker in beiden Sportarten starten – zwischen Loipe und Buckelpiste sozusagen. Doch im Frühjahr 2019 muss er sich entscheiden: Para Ski nordisch oder Para Snowboard? Ausdauer oder Adrenalin.

Das deutsche Team © Herbert Rongen

Mit einer hervorragenden Medaillenausbeute kehrt die deutsche Nationalmannschaft von den Para Badminton-Europameisterschaften zurück: Insgesamt jubelte das elfköpfige Team von Cheftrainer Christopher Skrzeba im französischen Rodez über 15 Edelmetalle, darunter fünf EM-Titel, einmal Silber und neunmal Bronze. Erfolgreichster Athlet war Thomas Wandschneider, der seine beindruckende Medaillensammlung bei Welt- und Europameisterschaften mit Doppel-Gold auf 27 erweiterte.

Christiane Reppe ©DTU

Christiane Reppe ist eine der erfolgreichsten deutschen Para-Sportlerinnen der vergangenen Jahre. Paralympics-Gold in Rio, vier Weltmeistertitel und zahlreiche weitere Medaillen im Handbiken, sowie Paralympics- und WM-Medaillen im Schwimmen. Nun sucht Reppe, deren rechtes Bein aufgrund eines Tumors amputiert werden musste als sie 5 Jahre alt war, nach einer neuen Herausforderung. Die 31-jährige Dresdenerin ist zum Para Triathlon gewechselt, wo sie bereits in Portugal wie Martin Schulz den Weltcup gewann.

Das deutsche Team © Herbert Rongen

Mit Optimismus tritt die deutsche Para Badminton-Nationalmannschaft ihre Reise ins französische Rodez an, wo ab dem 30. Oktober 2018 die Europameisterschaften stattfinden. Gestärkt durch eine gute Vorbereitung und eine erfolgreiche Generalprobe hofft Cheftrainer Christopher Skrzeba, dass sein elfköpfiges Team in den Kampf um Medaillen eingreifen wird.

Thomas Wandschneider © picture alliance / DBS

Eigentlich wollte Thomas Wandschneider seine internationale Karriere schon vor ein paar Jahren beenden. Unzählige Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften hatte er gewonnen, alles erreicht. Doch dann kam die Entscheidung, die seine Rücktrittsgedanken sofort beendete: Para Badminton wird 2020 in Tokio erstmals zum Programm der Paralympics gehören. Und plötzlich hat Thomas Wandschneider wieder ein großes Ziel vor Augen, verspürt neue Motivation und Antrieb. Schon bei den Europameisterschaften im französischen Rodez vom 30. Oktober bis 4. November geht es um wichtige Punkte für die Paralympics-Qualifikation – und um Medaillen.