Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Das A-Team hat wieder zugeschlagen: Gold für Anna Schaffelhuber, jeweils Silber für Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss. Bei der Para Ski alpin-WM in Sella Nevea (Italien) sind die Monoskifahrerinnen Anna Schaffelhuber und Anna-Lena Forster in der Abfahrt zum Doppelsieg gerast und wiederholten damit den Erfolg aus dem Slalom – nur diesmal mit umgekehrter Reihenfolge. Das tolle Abschneiden des deutschen Teams rundete Andrea Rothfuss mit Silber ab.

Der Einmarsch der deutschen Mannschaft mit Fahnenträger Markus Rehm
Der Einmarsch der deutschen Mannschaft mit Fahnenträger Markus Rehm © Ralf Kuckuck / DBS

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die Sportprogramme für die Paralympics 2022 in Peking und 2024 in Paris festgelegt. In Paris werden die Athletinnen und Athleten in den gleichen 22 Sportarten antreten wie auch im kommenden Jahr in Tokio. Damit steht fest, dass Fußball CP auch bei den Spielen 2024 nicht dabei sein wird.

Ralf Kuckuck/DBS

Es ist das Para Sport-Highlight 2019 in Deutschland: Vom 8. bis 13. Oktober finden die Spiele der jeweils zehn besten Nationen der Damen und Herren bei der Goalball-Europameisterschaft in Rostock statt. Dass die EM ein Highlight wird, dazu sollen auch rund 180 Volunteers beitragen.

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher © Ralf Kuckuck / DBS

Das Internationale Paralympische Komitee hat Malaysia die Ausrichtung der Weltmeisterschaften im Para Schwimmen entzogen. Diesen Entschluss traf das IPC auf einer Sitzung des Governing Boards in London, nachdem Malaysia sich geweigert hatte, israelischen Athletinnen und Athleten die Einreise zur WM zu erlauben. Der Deutsche Behindertensportverband befürwortet die konsequente Entscheidung des IPC. "Malaysia die WM zu entziehen, ist die einzig richtige Antwort auf jegliche Form von Diskriminierung", betont DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.

Anna-Lena Forster
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Ein ungläubiger Blick auf die Anzeigetafel, dann ließ sich Anna-Lena Forster in den Schnee fallen. Was für ein Finish, was für eine emotionale Achterbahnfahrt: Die 23-jährige Monoskifahrerin gewann bei den Para Ski alpin-Weltmeisterschaften im slowenischen Kranjska Gora die Goldmedaille im Slalom und jubelte über den ersten WM-Titel ihrer Karriere. Auf Rang zwei folgte Anna Schaffelhuber und sorgte damit für einen deutschen Doppelsieg. Andrea Rothfuss machte mit Bronze in der Klasse der stehenden Damen den Medaillensatz komplett.

Thomas Nolte
Thomas Nolte © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Keine Frage, die Para Ski alpin-Weltmeisterschaften sind für Thomas Nolte nicht wie gewünscht verlaufen – ebenso wie bei den Paralympischen Spielen 2018 in PyeongChang blieb der 34-jährige Monoskifahrer hinter seinen eigenen Zielen und Erwartungen. Die Plätze 16 im Riesenslalom und neun im Slalom können den Niedersachsen, der schon WM-Medaillen gewann und bei den Spielen Edelmetall nur knapp verpasste, nicht zufriedenstellen. Doch so möchte Thomas Nolte seine Karriere nur ungerne beenden – und nimmt deshalb die Paralympics 2022 ins Visier.

Nele Moos beim Weitsprung
Nele Moos © Jörg Frischmann

Das Jahr der deutschen Para Leichtathleten steht im Zeichen der Junioren-WM in Nottwil und der Para Leichtathletik-WM in Dubai. Schon jetzt in der Hallensaison lassen die Ergebnisse auf mehr hoffen im Jahresverlauf, denn in der noch jungen Saison haben die deutschen Athletinnen und Athleten bereits zehn neue deutsche Rekorde aufgestellt.