Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Die deutschen Medaillengewinner*innen im Para Tischtennis
Para Tischtennis-Medaillen © Hannes Doesseler / DBS

Goldener Sonntag in Helsingborg: Bei der Para Tischtennis-EM feierte das deutsche Team einen historischen Erfolg: Vier Goldmedaillen in den Einzelwettbewerben! Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek krönte sich erstmals zur Europameisterin (WK4-5), Thomas Schmidberger (WK3) verteidigte souverän seinen Titel von 2023. In den stehenden Klassen jubelten Juliane Wolf (WK8) und Stephanie Grebe (WK6) über ihre ersten Einzel-Goldmedaillen. Alle vier sicherten sich damit das Ticket für die WM 2026 in Thailand.

Stephanie Grebe während eines Ballwechsels
Stephanie Grebe © Manfred Schillings

Der vierte Turniertag der Europameisterschaften im Para Tischtennis könnte für die deutsche Nationalmannschaft zum goldenen Sonntag werden: Gleich vier Athlet*innen stehen in Helsingborg im Endspiel. Schon jetzt ist Silber sicher – doch das große Ziel heißt Gold. Überdies gab es vier Bronzemedaillen zu feiern. Für Tokio-Paralympicssieger Valentin Baus endete das Turnier hingegen im Viertelfinale.

Juliane Wolf beim Jubel
Juliane Wolf ©Florian Schwarzbach / DBS

Bei den Para Tischtennis-Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg (20. bis 25. November) haben Juliane Wolf (WK 8) und Stephanie Grebe (WK6) die ersten deutschen Medaillen für das deutsche Team bereits sicher. Darüber hinaus haben sieben weitere Athlet*innen den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Insbesondere der Nachwuchs hat positive Akzente gesetzt.

Boris Nicolai
Boris Nicolai © Mika Volkmann / DBS

Beim Boccia World Cup im portugiesischen Coimbra gingen die deutschen Nationalspieler Boris Nicolai und Anita Raguwaran sowohl im Einzel als auch im Pair an den Start. Für Boris Nicolai gab es am Ende die Silbermedaille.

Sandra Mikolaschek jubelt über einen gewonnenen Punkt
Sandra Mikolaschek © Mika Volkmann / DBS

Mit ihrer Einzel-Goldmedaille bei den Paralympics in Paris hat Para Tischtennisspielerin Sandra Mikolaschek ihren bislang größten Erfolg in ihrer Karriere gefeiert. Im schwedischen Helsingborg möchte die Weltranglisten-Erste erstmals auch Europameisterin werden. Im Interview spricht die 28-Jährige über den Umgang mit Druck, die chaotische Turnierplanung in diesem Jahr, ihren Berufswunsch in der Kriminalpsychologie – und warum ein gefaltetes Handtuch manchmal mehr bewirkt als jede Taktik.

Gina Böttcher auf dem Startblock
Gina Böttcher © Michael Lapp

Die deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn im Para Schwimmen hatten in diesem Jahr einiges zu bieten. Die WM-Fahrer*innen Josia Topf und Gina Böttcher ließen mit Weltrekorden aufhorchen, der Nachwuchs knackte einige deutsche Bestmarken. Neben den sportlichen Erfolgen, fand auch die Ausrichtung in Nürnberg hervorragenden Anklang. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Gruppenfoto der Beteiligten der DM im Para Badminton in der Sporthalle
Die DM im Para Badminton 2025 © Christina Krüger / ATV Volkmarsdorf

In der paralympischen Sporthalle der Johanna‑Moosdorf‑Schule erlebte das deutsche Para Badminton am vergangenen Wochenende einen Höhepunkt: Bei der zweiten deutschen Meisterschaft im Para Badminton kämpften Deutschlands Athlet*innen nicht nur um die nationalen Titel – sie setzten auch gemeinsam ein starkes Zeichen für Inklusion, Vielfalt und gelebte Gemeinschaft. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.