Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Gina Böttcher beim Kraul-Schwimmen
© Ralf Kuckuck / DBS

Was bedeuten die Paralympics für die Athlet*innen des Team Deutschland Paralympics? Welche Rituale pflegen sie vor jedem Wettkampf und wer sind die größten Unterstützer? Das erfahrt ihr in der Serie #ParaBotschafter. Dabei bekommen die Athlet*innen einen Satzbeginn vorgegeben, den sie anschließend komplettieren. Gina lässt sich von ihrer Behinderung nicht daran hindern ihren Traum leben.
Christoph Herzog und Jürgen Schrapp 2012 in London als Spieler
Paralympics 2012: Herzog und Schrapp als Nationalspieler © Ralf Kuckuck / DBS

Am internationalen Welt Para Volleyball-Tag, der seit 1981 anlässlich der Gründung des internationalen Para Volleyball Verbandes am 24. April weltweit gefeiert wird, sind Christoph Herzog, Jürgen Schrapp und Anton Probst mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet worden. Seit 1980 ist Sitzvolleyball ein fester Bestandteil des paralympischen Programms. Zum 40-jährigen Jubiläum wurden nun Spieler, Trainer und Schiedsrichter, die die Sportart in den vergangene Jahren maßgeblich geprägt haben, vom internationalen Verband ausgezeichnet.  

Franziska Liebhardt mit Medaille
Franziska Liebhardt © Ralf Kuckuck/DBS

Bei den Spielen in Rio 2016 feierte Franziska Liebhardt die Goldmedaille im Kugelstoßen, gewann zudem Silber im Weitsprung – mit Spenderlunge und Spenderniere. Neben einer halbseitigen Lähmung hat die 38-Jährige aufgrund einer Autoimmunerkrankung 2009 eine Lungentransplantation hinter sich gebracht, 2012 folgte eine neue Niere, 2016 dann der Triumph in Rio. Vor wenigen Wochen erhielt sie eine neue Spenderlunge und berichtet im Interview über ihre Erlebnisse.

Was bedeuten die Paralympics für die Athlet*innen des Team Deutschland Paralympics? Welche Rituale pflegen sie vor jedem Wettkampf und wer sind die größten Unterstützer? Das erfahrt ihr in der Serie #ParaBotschafter. Dabei bekommen die Athlet*innen einen Satzbeginn vorgegeben, den sie anschließend komplettieren. Vico Merklein ist der Überzeugung: Wer rasiert, verliert!
Der Einmarsch der deutschen Mannschaft mit Fahnenträger Markus Rehm
Der Einmarsch der deutschen Mannschaft in Rio 2016 mit Fahnenträger Markus Rehm © Ralf Kuckuck / DBS

Wir halten die Entscheidung für richtig, denn sie orientiert sich am wichtigsten Gut: der Gesundheit der Menschen. Die Absage der Olympischen Spiele in 2020 – die zwangsläufig auch die Verschiebung der Paralympics bedeutet, da es Olympia und Paralympics nur im Doppelpack gibt – folgt damit den berechtigten Sorgen von Sportlerinnen und Sportlern sowie der Verbände und nicht zuletzt den Warnungen der Medizinwissenschaft. Die Verlegung eröffnet zugleich die große Chance, einen Zeitpunkt in 2021 zu wählen, der zumutbare klimatische Bedingungen für die Wettkämpfe ermöglicht.
Das Logo des Internationalen Paralympischen Komitees
© IPC

Jetzt herrscht offiziell Klarheit: Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio werden nicht im Sommer 2020 stattfinden. Die Austragung wurde als Folge der weltweiten Corona-Pandemie auf einen noch nicht festgelegten Zeitpunkt in 2021 verschoben. Eine folgerichtige Entscheidung, die der DBS zuvor bereits in einem Schreiben an das Internationale Paralympische Komitee gefordert hatte. IPC-Präsident Andrew Parsons hat sich mit einem Brief an die nationalen Paralympischen Komitees gewandt.