Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Sandra Mikolaschek ballt die Faust und jubelt
© Binh Truong / DBS

Was bedeuten die Paralympics für die Athlet*innen des Team Deutschland Paralympics? Welche Rituale pflegen sie vor jedem Wettkampf und wer sind die größten Unterstützer? Das erfahrt ihr in der Serie #ParaBotschafter. Dabei bekommen die Athlet*innen einen Satzbeginn vorgegeben, den sie anschließend komplettieren. Sandra Mikolaschek will in Tokio 2021 eine Medaille gewinnen, egal ob mit ohne Zuschauer.

Marlene Endrolath beim Schmetterling-Schwimmen
Marlene Endrolath © Ralf Kuckuck / DBS

Bei den Weltmeisterschaften schwimmt Marlene Endrolath persönliche Bestzeit und schrammt bei ihrem Debüt als Vierte nur knapp am Treppchen vorbei. Dass die sehbehinderte Schwimmerin eine derartige Entwicklung hingelegt hat, liegt auch an einer mutigen Entscheidung: Mit 16 Jahren verließ sie ihre Heimat in Richtung Berlin, wo sie beste Bedingungen für den Leistungssport vorfindet. Für Endrolath war es ein Schritt hin zur Weltspitze.

Die Mitglieder der deutschen Para Kanu Nationalmannschaft in Kienbaum
Die deutschen Para Kanuten in Kienbaum

Nach der Verschiebung der Paralympics hatte es für die deutschen Para Kanuten mit dem Weltcup in Szeged (25. bis 26. September) noch lange Hoffnung auf einen internationalen Wettkampf in diesem Jahr gegeben. Im vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum hat das Trainerteam um André Brendel gemeinsam mit der Mannschaft entschieden aufgrund der aktuellen Infektionslage im Land nicht nach Ungarn zu reisen.

Shugaa Nashwan hält die deutsche Flagge, andere Kinder um ihn herum präsentiere andere Länder-Flaggen
Shugaa Nashwan © Mohamed Nashwan

Der blinde Para Judoka Shugaa Nashwan hat nach der Verschiebung der Paralympics den August anders genutzt: In seinem Geburtsland Jemen veranstaltete der 22-Jährige ein „Mini-Olympia“, um den Kindern und Menschen in dem vom Bürgerkrieg und Armut geplagten Land Hoffnung zu schenken – auch wenn er dafür große Risiken in Kauf nahm.

Die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft beim Zühlsdorf-Cup
Die deutschen Damen beim Zühlsdorf-Cup © Sitzvolleyball-Nationalmannschaft

Nach langer Wettkampfpause hat in Leverkusen der traditionelle Theodor-Zühlsdorf-Cup stattgefunden. Die Gastgeber aus Leverkusen überzeugten an beiden Turniertagen und sicherten sich den Turniersieg ohne Niederlage. Auch die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft der Damen nutze die Gelegenheit und sammelte nach intensiven Trainingsmonaten wichtige Wettkampfpraxis.

Die Sportfreunde BG Blista im Spiel gegen Schalke 04
Die Sportfreunde Marburg im Spiel gegen Schalke 04 © Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger

Die Blindenfußball-Bundesliga ist auf dem Erfurter Domplatz in die neue Saison gestartet. Mit spektakulären Toren, unglaublichen Dribblings und spannenden Spielen. Spannend wurde es besonders für den Vorjahresfinalisten FC St. Pauli, der den knappen 1:0-Sieg gegen engagiert verteidigende Dortmunder über die Zeit rettete.

Katrin Müller-Rottgardt traf in Barcelona auf Weltfußballer Lionel Messi
Katrin Müller-Rottgardt traf in Barcelona auf Weltfußballer Lionel Messi © OrCam

Diese Begegnung wird Para Leichtathletin Katrin Müller-Rottgardt wohl so schnell nicht vergessen. Die sehbehinderte Sprint-Europameisterin traf in Barcelona auf den mehrfachen Weltfußballer Lionel Messi, der sich für sehbehinderte und blinde Menschen engagiert.