Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Das deutsche Tandem: Kai Kruse und Robert Förstemann © Oliver Kremer / sports.pixolli.com
Das deutsche Tandem: Kai Kruse und Robert Förstemann © Oliver Kremer / sports.pixolli.com

Gleich am ersten Wettkampftag geht’s rund für Deutschlands Para Radsportler*innen, wenn Denise Schindler am 25. August in der Einerverfolgung auf Medaillenjagd geht. Einen Tag später werden Pierre Senska und Michael Teuber ebenfalls die Einerverfolgung bestreiten, ehe am 28. August mit dem 1000-Meter-Zeitfahren der Höhepunkt für das Tandem Kai Kruse und Robert Förstemann auf dem Programm steht.

Das Fahnenträger-Duo. Mareike Miller - Michael Teuber
Das Fahnenträger-Duo. Mareike Miller & Michael Teuber

Ein Duo wird das Team Deutschland Paralympics bei der Eröffnungsfeier der Spiele in Tokio ins Stadion führen: Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller und Para Radsportler Michael Teuber werden gemeinsam die Fahne tragen. Beide haben Paralympisches Gold gewonnen und blicken auf zahlreiche Erfolge zurück.

Elena Krawzow präsentiert stolz ihre Goldmedaille bei der WM 2019
Elena Krawzow bei der WM 2019 © Ralf Kuckuck / DBS

In London 2012 war Elena Krawzow noch das Küken – und gewann Silber. In Rio 2016 wollte die Para Schwimmerin Gold holen – und erlebte mit Platz fünf eine große Enttäuschung und die erste richtige Niederlage ihrer Karriere. Die 27-Jährige kämpfte sich zurück in die Erfolgsspur, doch ihr Weg in 2021 ist bislang steinig. Trotzdem will sie im schwersten Jahr ihrer Karriere in Tokio Bestzeiten schwimmen. Und eine Medaille gewinnen.

Steffen Zeibig auf dem Pferd
Steffen Zeibig © Ulrich Gasper

Der Jüngste ist zugleich der Erfahrenste in der Deutschen Equipe Para Dressur. Der 44-jährige Steffen Zeibig (SGV Dresden) nimmt bereits zum vierten Mal an den Paralympischen Spielen teil. Debütantin Heidemarie Dresing (ZRFV Gütersloh) hingegen ist mit ihren 66 Jahren nicht nur die älteste Starterin unter den deutschen Dressurreiter*innen, sondern auch im gesamten Team D Paralympics.

Oliver Hörauf, Reno Tiede und Felix Rogge
Oliver Hörauf, Reno Tiede und Felix Rogge © Binh Truong / DBS

„Kai… zen!“ hallte es durch die Makuhari-Messe-Halle. Deutschlands Goalball Herren betraten erstmals die Wettkampfstätte im Westen Tokios und zeigten sich dabei sehr beeindruckt von dem Ort, an dem sie bei den Paralympics Geschichte schreiben wollen. „Wir werden in dieser Halle ein saugeiles Turnier spielen“, rief Co-Trainer Stephan Weil den sechs Spielern nach dem ersten Training lautstark zu.