Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Maya Fügenschuh reckt die Arme nach oben und lacht
Maya Fügenschuh © picture alliance

Große Freude bei Maya Fügenschuh und Steffen Lehmker: Die Para Ski alpin-Fahrerin und der Para Ski nordisch-Athlet vergrößern das Team Deutschland Paralympics für die Winterspiele in Italien auf 40 Sportlerinnen und Sportler sowie acht Guides. Während Lehmker nach 2018 seine zweiten Paralympics bestreiten wird, erlebt Fügenschuh in Mailand und Cortina ihre Premiere. Die sehbehinderte 17-Jährige ist gleichzeitig die jüngste Sportlerin im Aufgebot – und wird auf der Piste begleitet von einer Olympia-Teilnehmerin.

Eismaschinen in Betrieb in der leeren Eishalle von Mailand
Die Eishalle in Mailand © Ralf Kuckuck / DBS

Am 6. März 2026 beginnen in Mailand und Cortina dAmpezzo  die 14. Paralympischen Winterspiele. Für zehn Tage werden sich in Norditalien die besten Para Wintersportler*innen der Welt messen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Team Deutschland Paralympics freuen sich auf spannende und emotionale Wettkämpfe, die vor der traumhaften Kulisse der Dolomiten ausgetragen werden. Um auf dieses einmalige Event bestens vorbereitet zu sein, gibt es hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Winter-Paralympics 2026. 

Nahaufnahme von Christian Schmiedt mit Helm und Halstuch
Christian Schmiedt © Ralf Kuckuck / DBS

Die Vorfreude auf die Spiele steigt, der Countdown läuft: Wer zur Einstimmung manche der deutschen Paralympics-Teilnehmenden besser kennenlernen möchte, kann dies mit Beiträgen des ZDF tun. Die Dokumentation „Paralympische Heldinnen“ sowie die Reihe „einfach mensch“ portraitieren die Para Sportler*innen Anna-Lena Forster, Christian Schmiedt, Anna-Maria Rieder und Johanna Recktenwald.

Eröffnungsfeier der Paralympics in Peking 2022
Team D Paralympics © Ralf Kuckuck / DBS

Mit der zweitgrößten deutschen Mannschaft in der Geschichte der Paralympischen Winterspiele wird sich das Team Deutschland Paralympics auf den Weg nach Mailand und Cortina 2026 machen – und bei den am 6. März beginnenden Spielen in so vielen Sportarten vertreten sein wie noch nie. 40 Athlet*innen und acht Guides werden in fünf Sportarten um Medaillen und Top-Platzierungen kämpfen.

Anna-Lena Forster zeigt auf dem Monoski den Daumen nach oben
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Das Weltcup-Finale im Para Ski alpin ist vor allem für die deutschen Frauen erfreulich verlaufen. Anna-Lena Forster gewann nicht nur die beiden abschließenden Rennen in Veysonnaz (Schweiz), sondern setzte sich damit auch in der Gesamtwertung knapp an die Spitze. Anna-Maria Rieder und Andrea Rothfuss holten zum Abschluss zwei Podiumsplätze und landeten auch in der Slalom-Gesamtwertung auf Rang zwei und drei. Rieder verpasst den Gesamtsieg dabei nur hauchzart.  

Alexander Spitz kurz vorm Aufprall mit dem Ski
Alexander Spitz © picture alliance

Die diesjährigen Paralympics in Mailand und Cortina sind gleich in mehrfacher Hinsicht besondere. Nicht nur, dass die Spiele seit 20 Jahren erstmals wieder in den europäischen Alpen stattfinden, es gibt zudem noch ein Jubiläum zu feiern: 50 Jahre ist es her, dass die ersten Paralympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Seit der Ausgabe 1976 hat sich einiges getan – und die positive Entwicklung soll in Italien weiter fortgesetzt werden.

Jeremias Wilke vor Alexander Rauen, der gerade an einer Slalomstange vorbei fährt
Jeremias Wilke und Alexander Rauen © Tom Weller / DBS

Jeremias Wilke begann zunächst als Guide von Luisa Grube, bevor er vor circa zwei Jahren anfing, mit dem sehbehinderten Alexander Rauen zu fahren. Gemeinsam nahm das Duo im Para Ski alpin an Weltcups, den University Games und im letzten Jahr auch erstmals an einer WM teil. Im Interview spricht er über Highlights und schwierige Phasen der bisherigen Karriere, Ziele für die Paralympics und warum er im Rennen „Wendy“ anstatt „Haarnadel“ sagt.