Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Spielszene beim Sitzvolleyball der Damen zwischen Deutschland und Italien
Sitzvolleyball-Damen © Sinisa Kanizaj

Bei den Sitzvolleyball-Europameisterschaften, die vom 9. bis 15. in Caorle (Italien) stattfinden, haben beide deutschen Teams ihre Gruppenphase erfolgreich gemeistert. Mit fünf Siegen zogen die Herren souverän und ungeschlagen ins Viertelfinale am Freitag gegen Italien ein. Die Damen unterlagen lediglich Gastgeber Italien, haben nach drei Vorrundenerfolgen allerdings weiterhin beste Chancen auf eine Medaille. Ihr Gegner im Viertelfinale ist um 18 Uhr Polen.

Mannschaftsfoto der deutschen Rollstuhlfecht-Nationalmannschaft
Deutsche Rollstuhlfecht-Nationalmannschaft © Alexander Bondar

Bei der Rollstuhlfecht-WM im italienischen Terni hat die deutsche Nationalmannschaft die Heimreise ohne Edelmetall im Gepäck angetreten. Damit wurde das von Bundestrainer Alexander Bondar ausgegebene Ziel von zwei Medaillen zwar verfehlt, doch fünf Platzierungen unter den ersten Acht sowie gute Leistungen von Denise Hutter und Maurice Schmidt im Einzel bieten reichlich Hoffnung im Hinblick auf die Paralympics in Paris.

Feierlichkeiten auf dem Place de la Concorde
Place de la Concorde © Paris 2024 / Florian Hulleu

Am 28. August 2024 werden die 17. Paralympischen Sommerspiele in Paris eröffnet. Erstmalig seit London 2012 finden Paralympics wieder in Europa statt und bieten die Möglichkeit, die Wettkämpfe in den insgesamt 22 Para Sportarten sowie die knapp 550 Medaillenentscheidungen live und hautnah mitzuerleben. Tickets dafür können seit dem heutigen Montag erworben werden. Die günstigsten Karten sind bereits ab 15 Euro erhältlich.

Sitzvolleyballer Jürgen Schrapp in Aktion
Jürgen Schrapp © Joachim Sielski / DBS

Vom 9. bis 15. Oktober treten die deutschen Sitzvolleyball-Mannschaften bei den Europameisterschaften in Caorle (Italien) an. Dem Sieger winkt die Qualifikation für die Paralympics im kommenden Jahr in Paris. Cheftrainer Christoph Herzog, der seit Sommer in Doppelfunktion die deutschen Damen und Herren betreut, möchte mit beiden Mannschaften um den Titel mitspielen.

Rollstuhlfechter Maurice Schmidt im Gefecht mit dem Italiener Lambertini
Maurice Schmidt © Joachim Sielski / DBS

Vom 2. bis zum 8. Oktober tritt die deutsche Rollstuhlfecht-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im italienischen Terni an. Bundestrainer Alexander Bondar setzt dabei auf ein junges und hungriges Team. Vier der insgesamt sieben Athlet*innen sind noch unter 25. Der Weg zu den Medaillen sowie den wichtigen Qualifikationspunkten für die Paralympics in Paris 2024 wird allerdings erschwert.

Das Team Para Sportschießen bei der Übergabe der Goldmedaille
Team Para Sportschießen © Rudi Krenn / DBS

Bei der WM im Para Sportschießen in Lima (Peru) hat die deutsche Nationalmannschaft insgesamt fünf Medaillen gewonnen. Im Mixed 50 Meter-Liegendschießen (SH1) der Mannschaft jubelte das Team über die Goldmedaille. Im Mixed 10 Meter-Liegendschießen (SH1) und Mixed 50 Meter-Liegendschießen (SH1) sicherte sich Natascha Hiltrop zudem Silber sowie Bronze im Dreistellungskampf über 3x40 Schuss. Eine weitere Einzelmedaille gab es für Moritz Möbius mit Bronze im Mixed 50 Meter-Liegendschießen (SH2).

Quade, Beucher und Miller im Kongresssaal bei der IPC-Generalversammlung in Bahrain
Quade, Beucher und Miller bei der IPC-Generalversammlung © DBS

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher, Vizepräsident Leistungssport Dr. Karl Quade sowie Mareike Miller, Gesamtaktivensprecherin und Kapitänin der Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, vertreten das Nationale Paralympische Komitee Deutschlands bei der Mitglieder- und Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) im arabischen Golfstaat Bahrain. Dabei geht es auch um die Teilnahme von Russland und Belarus an den Paralympics 2024.