Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Gruppenbild der Para Schwimm-Nationalmannschaft bei der EM 2026
Nationalmannschaft Para Schwimmen © Dominik Türk / 24passion / DBS

Neunmal Gold, siebenmal Silber sowie elfmal Bronze – das ist die beeindruckende Bilanz dieser Europameisterschaften in der Türkei des 22-köpfigen Nationalteams von Bundestrainerin Ute Schinkitz. Es ist das größte deutsche Aufgebot seit 15 Jahren bei einem internationalen Großevent. Mit 27 Medaillen waren Deutschlands Para Schwimmer*innen deutlich erfolgreicher als vor zwei Jahren mit insgesamt 16 Edelmetallen – und damals noch mit einem kleinen Team neutraler Athlet*innen, diesmal holte Russland mit Abstand die meisten Medaillen.

Nico Dreimüller beim Wurf
Nico Dreimüller © Steffie Wunderl

Zum Abschluss der Vorrunde hat die deutsche Nationalmannschaft der Herren bei der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Ottawa auch ihr letztes Gruppenspiel gewonnen. In der Sporthalle der Carleton Universität gelang dem Team von Trainer Jan Haller ein überzeugender und auch in der Höhe verdienter 91:28 (24:12, 42:16, 66:26)-Erfolg gegen Afrikameister Marokko.

Verena Schott beim Brustschwimmen
Verena Schott © Dominik Türk / 24passion / DBS

Es war ein Abend der großen Emotionen bei der Para Schwimm-EM: Verena Schott hat in ihrem sechsten Rennen im türkischen Kocaeli ihre sechste Medaille geschnappt und jubelte über ihren zweiten Titel. Darüber hinaus freute sich die deutsche Nationalmannschaft am vorletzten Wettkampftag über weiteres Edelmetall: Tanja Scholz und Josia Topf gewannen Gold, Gina Böttcher und die erst 13-jährige Nisanur Kocabas Bronze.

Verena Schott mit ihrer Medaille und vier in die Höhe gestreckten Fingern
Verena Schott © Dominik Türk / 24passion / DBS

Das deutsche Para Schwimm-Team bleibt bei den Europameisterschaften in der Türkei weiter im Edelmetall-Fieber: Verena Schott, die sich an den ersten drei Tagen bereits drei Medaillen sicherte, legte am Donnerstag nach und gewann Silber (400 Meter Freistil) und Bronze (50 Meter Schmetterling) – fünf Medaillen bei fünf Starts! Das dritte Edelmetall im dritten Rennen gab es zudem für Tanja Scholz und Josia Topf: Die Doppel-Europameisterin gewann Silber auf den 50 Meter Rücken, Josia Topf schwamm auf dieser Strecke zu Bronze.

Branko Mihorko und Marc Möllmann vor dem DBS-Logo
Branko Mihorko und Marc Möllmann

Deutschlands Sitzvolleyball-Nationalmannschaften dürfen sich auf ein sportliches Highlight im eigenen Land freuen: Vom 21. bis 28. August 2027 finden die Europameisterschaften in Leipzig statt. Erstmals werden jeweils zwölf Herren- und zwölf Damenteams um die kontinentalen Titel kämpfen. Damit wird die Messestadt Gastgeber der größten Europameisterschaft in der Geschichte des europäischen Sitzvolleyballs.

Verena Schott freut sich nach ihrem Rennen
Verena Schott © Dominik Türk / 24passion / DBS

Am dritten Tag der Europameisterschaften in Kocaeli sammelten die deutschen Para Schwimmer*innen genauso viele Medaillen wie bereits am Dienstag: nämlich sieben an der Zahl! Tanja Scholz schnappte sich auf den 150 Meter Lagen ihr zweites EM-Gold, Gina Böttcher schwamm direkt neben ihr zu Bronze. Zudem gewann Elena Semechin auf den 50 Meter Freistil Silber und Josia Topf konnte sich auf den 100 Meter Freistil Bronze sichern. Verena Schott holte sich bereits ihr drittes Edelmetall in Kocaeli ab.

Gina Böttcher jubelt nach dem Rennen
Gina Böttcher © Dominik Türk / 24passion / DBS

Sieben auf einen Streich – am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaften in der Türkei jubelte das deutsche Nationalteam im Para Schwimmen über Edelmetall en masse: Dreimal Gold für Gina Böttcher, Elena Semechin und Taliso Engel, zweimal Silber für Mira Jeanne Maack und Josia Topf sowie zweimal Bronze für Verena Schott und Philip Hebmüller. Hinzu kamen zwei vierte Plätze.