Aktuelles vom Fußball ID

 

Es war schon bemerkenswert, wie die deutsche Mannschaft die schmerzliche Viertelfinal-Niederlage gegen Portugal weggesteckt hatte. Von Beginn an war die DBS-Elf im ersten Platzierungsspiel gegen eine technisch überaus versierte Bafana-Mannschaft hellwach und taktisch hervorragend von Bundestrainer Jörg Dittwar eingestellt. Zudem gab das neuerliche Mitwirken der im Viertelfinale gesperrten Mazid Eshak und Sascha Kuntze der deutschen Hintermannschaft den nötigen Rückhalt.

 

Alles war am heutigen Tag gerüstet für ein Viertelfinalspiel auf Augenhöhe im Giyane Stadion, etwa 160 km nordöstlich gelegen von Polokwane. Mit Portugal wartete ein spielstarker Gegner, der dem DBS-Team, aufgrund diverser Spielbeobachtungen, sehr gut bekannt war.

 

Nach 90 Minuten stand auf der Anzeigetafel des Peter Mokaba Stadions in Polokwane das nicht gerade alltägliche Fußballergebnis von 8:1. Trotz aller Euphorie über den gelungenen WM-Start wurde der Bundestrainer Jörg Dittwar nicht müde den Ball flach zu halten und darauf hinzuweisen, dass mit den Niederlanden und Ungarn die schweren Gruppengegner der deutschen Mannschaft noch warten.

 

Noch 48 Stunden tickt die „WM-Uhr“ des Bundestrainers der deutschen Fußballnationalmannschaft der Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen Jörg Dittwar bis zur ersten Vorrundenbegegnung gegen die Türkei am 25.08.2010 um 11 Uhr im Peter Mokaba Stadium.

 

„Die Passagiere des Fluges LH 574 bitte zu Gate C14 kommen.“, schallte es aus den Flughafenlautsprechern des Frankfurter Airports. Für 19 ambitionierte Fußballer sowie das neunköpfige Trainer- und Betreuerteam des Deutschen Behindertensportverbandes war dies der Aufruf zum Aufbruch zur INAS-FID Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Südafrika (21.08.-12.09.2010).