Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Thomas Stephany, Claudia Wagner und Hans-Jörg Michels
Thomas Stephany, Claudia Wagner & Hans-Jörg Michels © picture alliance

Die Aktion Mensch bleibt auch in den kommenden vier Jahren Inklusionspartner des Team D Paralympics sowie des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Der Vertrag zwischen der größten privaten Förderorganisation in Deutschland und der Deutschen Sport Marketing (DSM) als Vermarkterin des Team D Paralympics im Auftrag des DBS wurde um einen weiteren Zyklus verlängert und schließt damit die Paralympischen Spiele in Mailand Cortina 2026 und LA 2028 ein. Bereits seit 2014 ist die Aktion Mensch Key Partner und engagiert sich seither für mehr Inklusion und Barrierefreiheit im paralympischen Sport.

Reinhard Schneider am Rednerpult
Reinhard Schneider © Frank May

23 Jahre sind eine stolze Zahl bei jeder ehrenamtlichen Tätigkeit. Wenn diese vielen Jahre dann noch mit so viel Leidenschaft, Engagement und Herzblut gefüllt sind wie bei Reinhard Schneider, fällt die Würdigung zum Abschied entsprechend noch größer aus. Seit 2002 war Schneider Vorsitzender des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW (BRSNW), insgesamt engagiert er sich bereits seit 45 Jahren ehrenamtlich. Nun hat Schneider seinen Rücktritt erklärt.

Gruppenfoto von Juliane Möcklinghoff, Yorck Polus, Eike Bürgel, Hans-Jörg Michels, Valentin Luz, Otto Fricke u. Dr. Babette Kibele
(v.l.n.r.) Juliane Möcklinghoff, Yorck Polus, Eike Bürgel, Hans-Jörg Michels, Valentin Luz, Otto Fricke u. Dr. Babette Kibele © picture alliance / DBS

Die Bedeutung der Paralympischen Spiele für Deutschland stand im Fokus des Parlamentarischen Abends des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Dieser fand erneut im Allianz Forum im Herzen Berlins statt und sendete vor rund 200 Gästen ein Signal für die Bewerbung von Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland. Das Motto: Stärke durch Vielfalt. Denn wie keine andere Veranstaltung stehen die Paralympics für Vielfalt und für die Kraft des Sports, Barrieren zu überwinden.

DBS-Trainier*innen mit ihren Zertifikaten aus der "Weiterbildung Para Sport"
Übergabe der DBS-Zertifikate "Weiterbildung Para Sport" in Leipzig

Angehende Trainer*innen im Para Sport können sich dank der neuen "Weiterbildung Para Sport" des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) gezielter auf ihre Aufgaben vorbereiten. Aktuell läuft der erste Durchgang für Trainer*innen der Para Leichtathletik, des Para Schwimmens und des Para Skisports. Die nächste Weiterbildung wird voraussichtlich ab Herbst 2026 stattfinden.

Person mit Sportprothese auf einer Tartanbahn
© picture alliance / DBS

Zum ersten Franz Beckenbauer Supercup haben die Franz Beckenbauer-Stiftung und die DFL Stiftung mit Unterstützung der DFL Deutsche Fußball Liga den „Gute Freunde Förderfonds“ ins Leben gerufen. Ziel des Förderfonds ist es, insbesondere jungen Menschen mit Behinderung den Zugang zu Sport und Bewegung zu erleichtern.

Thomas Leuschel gibt mehreren Kindern und Jugendlichen auf dem Tennisplatz Tipps
Thomas Leuschel © Mika Volkmann / DBS

Wer in Deutschland eine körperliche Behinderung hat und Tennis ausüben möchte, betätigt sich oft beim Rollstuhltennis. Trotz großer Beliebtheit dieser bekanntesten und paralympischen Variante, gab es zunehmend Bedarf, den Sport auch mit anderen Behinderungen und ohne Rollstuhl auszuüben. Die noch junge Disziplin Para Standing Tennis versucht, diese Lücke zu füllen und wächst langsam, aber stetig. In Deutschland gibt es mit Thomas Leuschel sogar schon den ersten Medaillengewinner bei einer WM.

Steffen Stark und Thomas Böhme im Rollstuhl vor einer roten Fotowand
Steffen Stark und Thomas Böhme © McDonald’s Deutschland

Vom 9. bis 18. Oktober 2025 steht in Sarajevo die Europameisterschaft im Rollstuhlbasketball an. Das Ereignis bedeutet für die deutsche Nationalmannschaft nicht nur den sportlichen Höhepunkt des Jahres, sondern zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026. Auf dieser großen Bühne zeigt sich: Rollstuhlbasketball ist schnell, taktisch und inklusiv.