Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Gruppenbild vom trikottag 2025: eine Menschenmenge jubelt, alle tragen unterschiedliche Trikots
Trikottag 2026 © DOSB

Der bundesweite Trikottag geht im kommenden Jahr in seine vierte Auflage. Am Mittwoch, den 13. Mai 2026, sind erneut alle Sportvereinsmitglieder in Deutschland dazu aufgerufen, das Trikot, den Trainingsanzug oder das Sportoutfit ihres Heimatvereins einen Tag lang im Alltag – ob auf der Arbeit, in der Schule, in der Uni, beim Einkaufen oder unterwegs – zu tragen. Ziel der Aktion ist es, die Sichtbarkeit des Vereinssports an der Basis zu erhöhen und die Bedeutung der Sportvereine für die Gesellschaft in den Mittelpunkt zu rücken.

Im Zuge der Struktur- und Satzungsreform des DBS wurde im Rahmen der Verbandsratssitzung am 22. November 2025 in Düsseldorf die neue Rechtsordnung des DBS einstimmig verabschiedet. Dieser Rechtsordnung ist Bestandteil der Satzung und regelt die Vereinsgerichtsbarkeit im Verband. Gleichzeitig wurde auch das neue Bundesschiedsgericht des DBS eingerichtet, das als unabhängige Kotrollinstanz zur Überprüfung der Entscheidung verbandsinterner Organe bzw. zur Sanktionierung verbandsinterner Verstöße zuständig ist.

Portraitbild von Idriss Gonschinska
Idriss Gonschinska © picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat einen wichtigen Schritt in Richtung modernes und zukunftsfähiges Verbandsmanagement vollzogen. Mit der Umsetzung der beim 19. Verbandstag im Mai beschlossenen neuen Satzung wurden Verantwortlichkeiten neu geordnet, Entscheidungswege gestrafft und die Handlungsfähigkeit des Verbandes gestärkt.

Verleihung der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille © DVfR
Verleihung der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille © DVfR

Bereits zum 15. Mal wurde in diesem Jahr die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille für besondere Leistungen in der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) verliehen. Der Preis ging an das Projekt „Nicht ohne uns! Bildung und Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung im Sport“ des BBS, das es Menschen mit geistiger Behinderung ermöglicht, eine Ausbildung zu Co-Trainer*innen zu absolvieren. 

Gruppenfoto der Para Sportler*innen des Jahres mit Pokalen
Die Para Sportler*innen des Jahres 2025 © DBS

Die Para Sportler*innen des Jahres 2025 stehen fest: Johanna Recktenwald (Para Ski nordisch), Josia Topf (Para Schwimmen) und die U23-Rollstuhlbasketballmannschaft der Herren werden am Samstag (15. November, 23 Uhr) live im aktuellen sportstudio (ZDF) die Pokale entgegennehmen. Para Nachwuchssportlerin des Jahres ist Jule Roß (Para Leichtathletik). Entschieden über die Auszeichnungen haben ein Expertengremium und rund 12.000 Menschen, die in einer Online-Wahl ihre Stimmen abgegeben haben.

Johannes Floors im Startblock mit der Überschrift "Mein Sport. Meine Behinderung. Mein 3-2-1-Los!
Kampagne "Mein Sport. Meine Behinderung" © Tom Weller / DBS

Barrierefreie Informationen, Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Einstieg in den Para Sport und konkrete Anlaufstellen für Interessierte – die Online-Plattform parasport.de stellt sich fortan noch breiter auf. Der Weg in den Sport soll für Menschen mit Behinderung erleichtert und die Sichtbarkeit des Para Sports erhöht werden. Dafür setzte sich der DBS gemeinsam mit der Aktion Mensch ein und startet unter dem Motto „Mein Sport. Meine Behinderung“ eine Kommunikations-Kampagne mit dem Ziel, die Webseite parasport.de noch bekannter zu machen.

Stefan Kiefer mit Friedhelm Julius Beucher und den Paralympics-Silbermedaillengewinnerinnen Juliane Wolf und Stephanie Grebe
Stefan Kiefer (r.) © Picture Alliance

Nach mehr als drei Jahren in leitender Funktion beendet Stefan Kiefer seine Tätigkeit als Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) auf eigenen Wunsch.