Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher © picture alliance/DBS

Bei aller Vorfreude auf das paralympische Jahr 2016 dürfen wir unsere Kernaufgaben nicht vernachlässigen. Diesen Vorsatz zu beherzigen, bittet der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher, zum Jahreswechsel alle Mitglieder des DBS, die Sportlerinnen und Sportler, Funktionsträger und Mitarbeiter sowie die Helfer, Freunde, Förderer und Sponsoren. Seine Neujahrsgrußbotschaft im Wortlaut:

Tolle Auszeichnung: Justus Wolf (l.) erhält die Auszeichnung als "DOSB-Trainer des Jahres 2015"
Tolle Auszeichnung: Justus Wolf (l.) erhält die Auszeichnung als "DOSB-Trainer des Jahres 2015". (Quelle: picture alliance)

Was für eine Ehre: Justus Wolf, Bundestrainer "Ski alpin" im Deutschen Behindertensportverband, ist im Rahmen der Sportler des Jahres-Gala im ZDF als "DOSB-Trainer des Jahres" ausgezeichnet worden und setzte sich gegen seine namhafte und ebenfalls erfolgreiche Konkurrenz durch. Wolf ist der erste Vertreter des paralympischen Sports, der diese Auszeichnung erhalten hat. Grund dafür war die tolle Ausbeute von 13 Medaillen, die seine Athletinnen und Athleten bei der IPC-Weltmeisterschaft eingefahren haben. Zudem schafften es zwei weitere paralympische Sportler in die Top 10: Anna Schaffelhuber wurde Siebte bei den Frauen, Markus Rehm Zehnter bei den Männern und die 4x100 Meter-Staffel landete auf Rang neun.

Markus Rehm beim Weitsprung
Markus Rehm © Marcus Hartmann, www.photo-hartmann.de

Der Internationalen Leichtathletik-Verbands (IAAF) hatte im August 2015 entschieden, Leichtathleten mit Prothesen von einer Teilnahme bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaft auszuschließen, sofern diese nicht nachweisen können, dass ihnen die „mechanische Hilfe“ keinen Vorteil verschafft. Diese Regel „144.3 (d)“ ist zum 1. November 2015 in Kraft getreten. Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, und Vizepräsident Leistungssport Dr. Karl Quade hatten bereits unmittelbar danach deutliche Kritik an diesem Entschluss geübt – und haben diese jetzt in einem Schreiben an IAAF-Präsident Sebastian Coe erneuert.

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Der TV Hattstedt hat mit seinem Projekt „Starke Frauen – Selbstvertrauen für Frauen und Mädchen mit Behinderung“ im Vereinswettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt!“ den ersten Preis vor dem Taekwondo-Verein Seoul Marburg und dem Karateverein Zanshin-Siegerland gewonnen. Gemeinsam haben das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Berlin die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preise verliehen. Sie würdigten damit als Teil der jährlichen DOSB-Aktion das Engagement der Sportvereine im Kampf gegen Gewalt an Frauen auf lokaler und regionaler Ebene.

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) e.V., Friedhelm Julius Beucher, erinnert zum Welttag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember an die Bedeutung des inklusiven Sports – und macht auch darauf aufmerksam, dass Barrierefreiheit noch längst nicht in allen Sportstätten verwirklicht ist. „Wir müssen alle lernen, inklusives Leben als Selbstverständlichkeit im Alltag zu sehen.“

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„Wünschst du dir manchmal eine Superheldin, die Gewalt gegen Frauen verhindert? Die immer zur Stelle ist, wenn einer versucht, eine Frau zum Sex zu zwingen. Eine Superheldin, die schlagende Männer und Väter aufhält?“, dies wird im bff-Kurzfilm Superheldin gegen Gewalt gefragt.

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher © picture alliance/DBS

Die Hamburger Bevölkerung hat entschieden. Das mit Spannung erwartete Referendum zur Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 hat nicht das Ergebnis erbracht, dass sich auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS) erhofft und gewünscht hatte. So steht fest, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 nicht in Hamburg stattfinden werden. Eine knappe Mehrheit hat sich gegen die Bewerbung ausgesprochen. Entsprechend groß ist auch die Enttäuschung bei DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher: „Angesichts der Vielzahl an guten Argumenten für Hamburg und Kiel kann ich diese Entscheidung nicht verstehen."