Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Friedhelm Julius Beucher zusammen mit Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt
Friedhelm Julius Beucher mit Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt © Marc Darchinger

Einmal mehr war Friedhelm Julius Beucher beim traditionellen Neujahrsempfang des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. In seiner Funktion als Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) zählte Beucher ebenso zu den Gästen von Staatsoberhaupt Joachim Gauck wie Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft sowie das Bundeskabinett.

Portraitfoto Dr. Vera Jaron
Dr. Vera Jaron

Dr. Vera Jaron ist neue Vizepräsidentin des Deutschen Behindertensportverbandes für den Bereich Bildung und Lehre. Die 63-Jährige, die im Rahmen der Hauptvorstandssitzung des DBS mehrheitlich gewählt wurde, freut sich auf ihr neues Amt und möchte mit ihrem Engagement die Sportentwicklung im DBS fördern und weiterentwickeln:  „Mein Wunsch ist es, dabei zu helfen, die Bereiche Bildung und Lehre sowie Rehabilitationssport in enger Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten Breiten- Präventions- und Rehabilitationssport, Thomas Härtel, modern und zukunftsfähig zu gestalten und nach innen und außen zu vertreten“.

Laudatio zum 3. Platz beim Vereinswettbewerb Starke Netze gegen Gewalt

Die Siegerinnen und Sieger im Vereinswettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt!“ 2016 wurden am Dienstag in Berlin geehrt. Der Plettenberger Turnverein 1868 wurde für seine Aktionsreihe gegen Gewalt an Frauen und Mädchen mit dem ersten Preis ausgezeichnet, weitere Preisträger/innen sind St. Pauli Roller Derby (Harbor Girls) und die Turngemeinde Tuttlingen. Gemeinsam verliehen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preise. Der Wettbewerb wurde bereits zum dritten Mal ausgetragen und würdigt Sportvereine für ihr herausragendes Engagement im Bereich der Prävention von Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes

Der Fair-Play-Preis wird jedes Jahr vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und vom Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) vergeben. Er ehrt Gesten des Fair-Play, sowie Engagement und Hilfsbereitschaft in Vereinen vor Ort. In den Kategorien "Sportler" und "Sonderpreis" werden die Preisträger von einer Fachjury bestimmt - Nominierungen kann jeder sportbegeisterte online bis zum 31. Dezember 2016 einreichen! Den Nominierungen sind keine Grenzen gesetzt - ob Paralympischer Sportler oder Olympionike, ob Nationalspieler der DFB-Elf oder Kreisliga-Kicker, jeder der sich für fairen Sport einsetzt, kann der Fachjury vorgeschlagen werden. Mit der Vergabe des Preises wollen der DOSB und der VDS die Sportlerinnen und Sportler nicht nur ehren. Der Preis soll die Athleten auch ermutigen, sich weiterhin für ein faires Miteinander einzusetzen.

Logo der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj)

Forschungsprojekt »Safe Sport« kann erstmals Daten zu sexualisierter Gewalt im organisierten Sport in Deutschland vorlegen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln und des Universitätsklinikums Ulm untersuchen aktuell im Forschungsprojekt »Safe Sport« die Häufigkeiten und Formen von sexualisierter Gewalt im Wettkampf- und Leistungssport sowie den Umsetzungsstand von Maßnahmen zur Prävention und Intervention in Sportverbänden und -vereinen. Bei einem Fachforum der Deutschen Sportjugend wurden am 16. November 2016 in Leipzig die ersten Ergebnisse des Projektes vor Verantwortlichen in Sportverbänden präsentiert.

Logo der Deutschen Sportjugend (dsj) im DOSB

Durch Stimmen von Betroffenen sexualisierte Gewalt im Sport aufarbeiten

VOICE arbeitet sexualisierte Gewalt auf und gibt den Betroffenen im Sport eine Stimme. Das von der EU geförderte wissenschaftliche Projekt möchte Antworten geben zur Entstehung sowie zu den Bedingungen und Strukturen von sexualisierter Gewalt im Sport und darauf aufbauend Empfehlungen sowie konkrete Informationsmaterialien zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt im Sport entwickeln.

Athlet beim Ski-Langlauf Sprint
Weniger als 100 Tage bis Finsterau © Allianz, Ralf Kuckuck

Weniger als 100 Tage bis zur Para Nordischen Ski Weltmeisterschaft in Finsterau im Bayrischen Wald: Rund 135 Athleten aus 25 Ländern werden vom 10. bis zum 19. Februar 2017 gegeneinander antreten. Für sie ist es die Generalprobe - der letzte große Wettkampf auf dem Weg zu den Paralympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang. Interessierte Medienvertreter können sich ab sofort akkreditieren.