Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Dr. Timo Schädler im Portrait
Dr. Timo Schädler, 09.06.1983 - 31.07.2020 © SOD/David Klein

Mit Trauer und Betroffenheit nimmt der Deutsche Behindertensportverband Abschied von Dr. Timo Schädler, der mit 37 Jahren viel zu früh und unerwartet verstorben ist. Schädler war stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Akademie von Special Olympics Deutschland (SOD) und damit eine wichtige Persönlichkeit in den Strukturen des Sports für Menschen mit Behinderung in Deutschland.

Torsten Burmester gemeinsam mit DBS-Präsident Friedhelm-Julius Beucher an einem Tisch, beide unterschreiben einen Arbeitsvertrage
Torsten Burmester (links) folgt als DBS-Generalsekretär auf Thomas Urban © DBS

„Der Sport hat mich nie losgelassen. Für die letzten zehn Jahre meines Berufslebens möchte ich gerne meine alte Leidenschaft ausleben und meinen Teil zur weiteren Entwicklung des Behindertensports in Deutschland beisteuern“, betont Torsten Burmester. Wechsel an der Spitze der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS): Der 57-jährige Kölner Torsten Burmester übernimmt zum 1. September 2020 die Position als DBS-Generalsekretär und folgt auf Thomas Urban, der den Verband nach gut vierjähriger Tätigkeit verlässt und in seine bayrische Heimat zurückkehrt.

Auf der Website des Deutschen Behindertensportverbandes sind mit Unterstützung der Aktion Mensch einige wichtige Texte in "Einfache Sprache" veröffentlicht worden. Sie ist für alle entwickelt worden, die am gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben wollen. Zudem gibt es auf der Website des Team Deutschland Paralympics neue Informationen zu den paralympischen Sommersportarten und im Bereich Athletenförderung.

Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist es von zentraler Bedeutung, dass die Belange von Betroffenen auf Bundesebene Gehör finden und öffentlich gemacht werden. Deshalb wurde 2015 beim Amt des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) ein ehrenamtlich tätiger Betroffenenrat eingerichtet. Nun hat Ministerin Giffey 18 Mitglieder des zweiten Betroffenenrates für die Dauer von fünf Jahren berufen.

Dein Ding unterstützt Ideen und Engagement für Vielfalt und Inklusion
Dein Ding © Anna Spindelndreier

Die Aktion Mensch hat gemeinsam mit der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V das Programm "Dein Ding" ins Leben gerufen. Hierbei erhalten Jugendliche, die eigene Projektideen für mehr Inklusion und Vielfalt entwickeln und sich engagieren, finanzielle Unterstützung sowie ein professionelles Coaching für die Projektumsetzung. Noch bis zum 5. Juni können sich junge Projektmacher*innen zwischen 15 und 24 Jahren bewerben.

Das Logo des Programms "Stärker gegen Gewalt"

Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Bundesfrauenministerin Giffey startet nun bundesweite eine Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt.

Screenshot der Startseite der Website
"Kein Kind alleine lassen"

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und sein Team haben die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.