Aktuelles von Paris 2024

In Erwartung "heißer Rennen" in den nächsten Tagen: Bundestrainerin Ute Schinkitz (links)
Ute Schinkitz © Ralf Kuckuck / DBS

Am sechsten Wettkampftag im Para Schwimmen gab es kein Finale für das bislang überaus erfolgreiche Team von Bundestrainerin Ute Schinkitz. Die blickt aber schon auf den Endspurt in der La Défense Arena und erwartet in den kommenden Tagen spannende Wettkämpfe ihrer Schützlinge.

Flora Kliem spannt den Bogen. Einen kurzen Augenblick später wird sie den Pfeil loslassen, der dann losfliegt und eine möglichst hohe Punktzahl erzielen soll. Die Zielscheibe befindet sich in ihrer Disziplin Recurve 70 Meter entfernt.
Flora Kliem © Kevin Voigt / DBS

Flora Kliem wollte bei den Paralympics in Paris über den neunten Platz hinauskommen. Bei internationalen Wettbewerben in der Vergangenheit habe sie den sehr oft belegt. Vor Tausenden Zuschauern in der französischen Hauptstadt belegte sie aber wieder Rang neun.

Natascha Hiltrop schießt bei den Paralympics 2024 beim Dreistellungskrampf. Auf dem Foto lädt sie ihre Waffe.
Natascha Hiltrop © Oliver Kremer / DBS

Bei den Paralympics 2024 in Paris hat Natascha Hiltrop sich für das Finale im anspruchsvollen Kleinkaliber-Dreistellungskampf qualifiziert. Die 32-jährige Paralympics-Siegerin von Tokio misst sich am Dienstagnachmittag (ab 16 Uhr) mit den Top Acht der Welt. Die Qualifikation geriet zum Nervenkrimi.

Lisa Bergenthal im Zweikampf mit ihrer Gegnerin
Lisa Bergenthal © Steffie Wunderl / DBS

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat ihr letztes Gruppenspiel gegen den Topfavoriten auf Gold erwartungsgemäß verloren. In der Arena Bercy von Paris musste sich Deutschland den Niederlanden mit 48:68 (12:17/19:34/31:50) geschlagen geben, bot dem Kontrahenten jedoch streckenweise deutlich Paroli. Im Viertelfinale kommt es nun zum Duell mit Ex-Weltmeister Kanada.

Jan Haller beim Pass
Jan Haller © Steffie Wunderl / DBS

Es war nicht die Partie, die sich die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren zum Abschluss der Gruppenphase in Paris gewünscht hatte - und dennoch hat die DBS-Auswahl weiterhin alle Chancen. Im dritten Duell der Gruppe A unterlag Deutschland auch in der Höhe verdient mit 52:68 (11:16/24:37/42:64) gegen Kanada, dass sich abgezockt und routiniert in der Bercy Arena präsentiert hat.

Felix Streng lacht und spannt seine Muskeln an. In den Händen hält er eine Deutschlandfahne hinter seinem Rücken.
Felix Streng © Tom Weller/DBS

Tokio-Paralympicssieger Felix Streng gewinnt mit 10,77 Sekunden über 100 Meter Bronze und damit seine insgesamt sechste Paralympics-Medaille. Weltrekordhalter Johannes Floors wird im gleichen Rennen in 10,85 Sekunden Vierter. Doppel-Weltmeister Léon Schäfer bleibt wie im Weitsprung ebenfalls nur Rang vier.

Valentin Baus © Florian Schwarzbach / DBS
Valentin Baus © Florian Schwarzbach / DBS

Nach zwei Silbermedaillen im Para Tischtennis-Doppel ist Titelverteidiger Valentin Baus überraschend im Viertelfinal-Einzel ausgeschieden. Er verlor gegen den Türken Ali Öztürk in fünf Sätzen. Erfolgreicher starteten Thomas Rau, Björn Schnake, Thomas Brüchle, Thomas Schmidberger und Jana Spegel in die Einzel-Konkurrenzen. Sie alle zogen in ihren Startklassen jeweils ins Viertelfinale ein.