Aktuelles von Paris 2024

Irmgard Bensusan jubelt mit wehender Fahne in ihren Händen im Stade de France. Sie grinst und streckt die Zunge raus.
Irmgard Bensusan © Tom Weller/DBS

Irmgard Bensusan hat es wieder geschafft: Bei ihren dritten und letzten Paralympics gewinnt die 200-Meter-Weltmeisterin von Paris 2023 ihre sechste Medaille. Über 200 Meter wird die gebürtige Südafrikanerin in 26,77 Sekunden Dritte und holt nach fünf Mal Silber erstmals Bronze.

Thomas Schmidberger holt Einzel-Silber. © Mika Volkmann / DBS
Thomas Schmidberger holt Einzel-Silber. © Mika Volkmann / DBS

Thomas Schmidberger und Juliane Wolf stehen bei den Paralympics in Paris im Halbfinale und haben jeweils ihre zweite Medaille sicher. Vier Deutsche schieden gegen die Weltranglistenersten ihrer Klasse aus: Thomas Brüchle gegen den chinesischen Superstar Panfeng Feng, Jana Spegel gegen die Südkoreanerin Su Yeon Seo, Thomas Rau knapp gegen den Dänen Peter Rosenmeier und Björn Schnake gegen den Briten William Bayley.

Para Sportschützin Natascha Hiltrop schaut zufrieden und gelöst in die Kamera, nachdem sie im Dreistellungskampf ins Finale eingezogen ist.
Natascha Hiltrop © Oliver Kremer / DBS

Natascha Hiltrop hat im anspruchsvollen Kleinkaliber-Dreistellungskampf große Nervenstärke bewiesen und in einem engen Finale bei den Paralympics 2024 die Goldmedaille gewonnen. Die 32-Jährige vom SV Lengers verbesserte sich im Vergleich zur bereits sehr starken Qualifikation, schoss 465,5 Ringe und feiert damit die vierte Paralympics-Medaille ihrer Karriere. Zweite wurde die Slowakin Veronika Vadovicova (456.1 Ringe).

Jens-Eike Albrecht beim Wurf
Jens-Eike Albrecht © Steffie Wunderl / DBS

Mit einer komplett anderen Körpersprache, einer bärenstarken Defensive und einem Thomas Böhme, der eine Weltklasseleistung auf das Parkett der Arena Bercy zauberte, zog die die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren ins paralympische Halbfinale ein. Am Ende stand ein überzeugender und ebenso verdienter 57:49-Viertelfinalerfolg (12:13/26:19/43:39) gegen Spanien fest.

Carmen Brussig steht gegenüber der Schweizer Botschaft und neben ihrer Zwillingsschwester Ramona. Lange Zeit ging Carmen Brussig für Deutschland auf Medaillenjagd, jetzt geht sie erstmals für die Schweiz an den Start. Schwester Ramona ist mit dabei.
Carmen (links) und Ramona Brussig © Mika Volkmann / DBS

Jahrzehntelang ging Para Judoka Carmen Brussig bei den Paralympics für Deutschland auf Medaillenjagd. Jetzt kämpft sie für die Schweiz um Siege und schreibt damit Geschichte: Das Nachbarland stellte zuvor noch nie einen Athleten in dieser Disziplin. Welche Rolle Schokolade beim Verbandswechsel spielte, welche Ziele sie und ihre Schwester Ramona, die ebenfalls an den Start gehen wird, haben und wieso beide Sportlerinnen in unterschiedlichen Gewichtsklassen an den Start gehen, erklären die beiden im Artikel.

Heidemarie Dresing reitet auf Dooloop vor dem Schloss Versailles
Heidemarie Dresing auf Dooloop © Mika Volkmann

Ein kurzes Angaloppieren von Dooloop und der Traum von einer Einzel-Medaille war ausgeträumt. Heidemarie Dresing ritt mit ihrem Oldenburger Rappen in der Individual-Aufgabe auf den vierten Platz. Die 69-jährige Para Dressurreiterin war zuvor als klare Medaillenkandidatin gehandelt worden, konnte aber vor der eindrucksvollen Kulisse des Schloss Versailles ihr Leistungsvermögen nicht vollständig abrufen.

Thomas Renger spielt den Sitzvolleyballern um den Finaleinzug. © Florian Schwarzbach / DBS
Thomas Renger spielt den Sitzvolleyballern um den Finaleinzug. © Florian Schwarzbach / DBS

Die deutschen Sitzvolleyballer treffen im Halbfinale des paralympischen Turniers auf Bosnien-Herzegowina. Im letzten Vorrundenspiel unterlag Deutschland dem Favoriten Iran in drei Sätzen (17:25, 13:25, 16:25) und beendet die Gruppenphase auf Platz zwei.