Aktuelles von Paris 2024

Annika Zeyen-Giles fährt im Straßenrennen um Edelmetall und schaut angestrengt. Sie liegt im Handbike.
Annika Zeyen-Giles © Kevin Voigt / DBS

Gut im Fluss: Die deutsche Handbikerin Annika Zeyen-Giles (H3) fährt im Straßenrennen der Paralympics 2024 in Clichy-sous-Bois nach 28,2 Kilometern als Dritte ins Ziel. Nach Bronze im Zeitfahren feiert sie diesmal auf regennassem Untergrund die nächste Medaille. Andrea Eskau (H5) wurde in ihrem Rennen Vierte.

Natascha Hiltrop schießt bei den Paralympics 2024 beim Dreistellungskrampf. Auf dem Foto lädt sie ihre Waffe.
Natascha Hiltrop © Oliver Kremer / DBS

Auf der Schießanlage im französischen Châteauroux hat Natascha Hiltrop eine weitere Goldmedaille geholt. Nach ihrem Sieg im Kleinkaliber-Dreistellungskampf setzte sich die 32-Jährige vom SV Lengers auch im freien Gewehr über 50 Meter im Liegend-Anschlag gegen die internationale Konkurrenz durch. Mit 250,2 Ringen stellte Hiltrop sogar einen neuen paralympischen Rekord auf.

Heiko Wiesenthal beim Aufschlag
Heiko Wiesenthal © Kevin Voigt / DBS

Deutschlands Sitzvolleyballer haben das Finale verpasst, können im Spiel um Platz drei aber erstmals seit zwölf Jahren wieder eine Medaille bei Paralympischen Spielen gewinnen. Das Team von Bundestrainer Christoph Herzog unterlag im Halbfinale Bosnien-Herzegowina 0:3, das „kleine Finale“ wird am Freitag um 15 Uhr ausgetragen - es wäre die erste Medaille für ein deutsches Sitzvolleyballteam seit dem Bronzegewinn 2012 in London.

Thomas Schmidberger reckt die Siegerfaust
Thomas Schmidberger © Mika Volkmann

So abgezockt, wie es von außen wirkte, war es nicht. Para Tischtennisspieler Thomas Schmidberger hat sich im Halbfinale gegen den Thailänder Yuttajak Glinbancheun souverän mit 3:0 (11:4, 11:8, 11:8) durchgesetzt und steht in der Paris Arena Sud nun im Finale der sitzenden Startklasse MS3.

Svenja Mayer und Amanda Fanariotis umarmen sich
Svenja Mayer © Steffie Wunderl / DBS

Der Traum vom erneuten Einzug in ein paralympisches Halbfinale ist für die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen am Mittwoch in der Arena Bercy geplatzt. Im Viertelfinale verlor Deutschland klar gegen Ex-Weltmeister Kanada mit 53:71 (12:17/22:34/36:51), deren Topscorerin Kady Dandeneau dabei mit 33 Punkten zum Alptraum für die DBS-Auswahl wurde.

Markus Rehm. © Tom Weller / DBS
Markus Rehm springt zu Paralympics-Gold. © Tom Weller / DBS

Weitsprung-Dominator Markus Rehm hat bei seinen vierten Paralympics mit 8,13 Metern die vierte Goldmedaille gefeiert, sein Leverkusener Teamkollege Noah Bodelier kam auf Platz sechs. Katrin Müller-Rottgardt und Guide Noel Fiener buchten das Halbfinal-Ticket mit der drittschnellsten Zeit.

Naomi Maike Schwarz ist nach ihren Wettkämpfen in Paris müde – und stolz
Naomi Maike Schwarz © Ralf Kuckuck

Am siebten Wettkampftag der deutschen Mannschaft im Para Schwimmen gab es einen Finaleinzug zu bejubeln: Naomi Maike Schwarz schwamm auf den 100 Metern Freistil (S12) auf Platz sieben. Platzierungen sind jedoch nicht das Wichtigste für die Potsdamerin: Ihr sind in Paris nach vielen schweren Jahren bedeutende Schritte zurück in den Leistungssport gelungen.