Aktuelles von Paris 2024

Im Pariser Velodrome läuft Maike Hausberger im Rad-Anzug neben der Bahn. Sie streckt lachend die Faust in die Höhe, während ein Fotograf die Linse draufhält.
Maike Hausberger © Oliver Kremer / DBS

Paukenschlag über die 500 Meter: Maike Hausberger (29) hat bei den Paralympics 2024 in Paris auf der Bahn die Bronze-Medaille gewonnen. Die deutsche Para Radsportlerin absolvierte die zwei Runden im Saint-Quentin-en-Yvelines Velodrome in 38,358 Sekunden. Sie gewinnt damit die dritte Medaille für das Team Deutschland Paralympics in Paris.

Para Triathletin Elke van Engelen beim Radfahren während des Triathlons
Elke van Engelen © Jörg Schüler / DBS

Am morgigen Sonntag starten auch die Para Triathleten ihren Wettbewerb bei den Paralympics Paris 2024. Wie zuvor bei den Olympischen Spielen waren auch bei den Paralympics im Vorfeld die Wasserqualität und ein möglicher Plan B für die Wettbewerbe am Pont Alexandre III ein Thema. Inzwischen steht fest: Es ist angerichtet – das Triathlon-Spektakel an der Seine kann beginnen.

Rennrollstuhlfahrerin inmitten des Felds im 5000-Meter-Rennen auf der lila Bahn im Stade de France. Sie ist weit nach vorne gebückt, nachdem sie das Rad am Greifring angeschoben hat.
Merle Menje © Tom Weller / DBS

Merle Menje schaute enttäuscht nach ihrem ersten Finale im Stade de France in Paris: Platz 7 über 5000 Meter war für die 20-Jährige alles andere als zufriedenstellend. Lindy Ave, Nele Moos und Friederike Brose verpassten das Finale über 100 Meter der Klasse T38. Am Abend steht der Weitsprung-Wettbewerb mit Doppel-Weltmeister Léon Schäfer im Fokus, zudem sprintet Jule Roß im Finale über 400 Meter. Zum Abschluss des Tages läuft Nicole Nicoleitzik im Vorlauf über 200 Meter.

Stephanie Grebe spielt den Tischtennisball. Im Hintergrund steht ihre Doppel-Partnerin Juliane Wolf
Stephanie Grebe und Juliane Wolf © Mika Volkmann / DBS

Gekämpft und leider doch verloren: In einem hochdramatischen Endspiel unterliegen Stephanie Grebe und Juliane Wolf dem an Nummer eins gesetzten chinesischen Doppel Huang Wenjuan und Jin Yucheng mit 1:3 (4:11, 11:9, 8:11, 8:11) und verpassen somit nur knapp den Traum von der paralympischen Goldmedaille. Die nächste Chance auf Gold hat das Herren-Doppel Valentin Baus und Thomas Schmidberger.

Merle Menje in ihrem Rennrollstuhl
Merle Menje © Tom Weller / DBS

Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje kommt an Tag eins der Para Leichtathletik bei den Paralympics souverän ins Finale über 5000 Meter, am Abend macht es ihr Newcomerin Jule Roß über 400 Meter hauchdünn nach. Isabelle Foerder wird Achte und Phil Grolla beim Paralympics-Debüt Zehnter auf der regennassen lila Bahn im Stade de France.

Jan Helmich und Hermine Krumbein beim Rudern
Jan Helmich & Hermine Krumbein © Florian Schwarzbach / DBS

Gleich zwei Boote jubelten über den direkten Finaleinzug im Para Rudern und werden am Sonntag um die Medaillen fahren. Der Mixed-Zweier gewann seinen Vorlauf nach starkem Zielsprint, der Mixed-Vierer mit Steuerfrau kam auf Rang zwei ins Ziel. Für Marcus Klemp besteht die Hoffnung auf einen Finaleinzug nur noch über den Hoffnungslauf am morgigen Sonntag.

Josco Wilke, deutscher Rollstuhlrugby-Nationalspieler, versucht sich im Spiel gegen Kanada durchzusetzen.
Josco Wilke im Zweikampf © Oliver Kremer / DBS

Die Hürde, die das deutsche Rollstuhlrugby-Team angesichts der Gruppenauslosung nehmen musste, war schon vor dem Turnierbeginn riesig. Nach zwei Spielen zeigt sich, dass die Hürde zu hoch war. Trotz einer engagierten Leistung gegen Kanada musste sich die Mannschaft von Trainer Christoph Werner mit 47:54 geschlagen geben.