Aktuelles von Paris 2024

Thomas Ulbricht, Trainer Markus Wähner und Robert Förstemann ballen die Faust und feiern die Bronzemedaille im Pariser Velodrome.
Ulbricht, Wähner, Förstemann © Oliver Kremer / DBS

Thomas Ulbricht und sein Guide Robert Förstemann haben bei den Paralympics 2024 in Paris im 1000-Meter-Zeitfahren die Bronzemedaille gewonnen. Nach deutschem Rekord in der Qualifikation musste sich das Duo im Finale in 59,862 Sekunden lediglich zwei britischen Teams geschlagen geben.

Katrin Müller-Rottgardt beim Weitsprung, sie trägt eine Sonnenbrille und ein rotes Trikot. Rechts am Bildrand sind drei Kampfrichterinnen zu sehen.
Katrin Müller-Rottgardt © Tom Weller/DBS

Gebrauchter Vormittag für die deutsche Para Leichtathletik bei den Paralympics in Paris: Nachdem 800-Meter-Weltmeisterin Merle Menje bereits im Vorlauf ausgeschieden war, lief es auch für Ex-Kugelstoß-Weltmeister Yannis Fischer mit Platz sechs nicht. Weitspringerin Katrin Müller-Rottgardt wird Fünfte, Nicole Nicoleitzik nach verpatztem Start Achte über 200 Meter. Zudem reicht es für Max Marzillier über 100 Meter nicht für den Endlauf.

Die Bahn-Radsportler Robert Förstemann sitzt mit Thomas Ulbricht auf dem Tandem. Beide strecken die Faust zum Jubeln in die Luft.
Robert Förstemann und Thomas Ulbricht © Oliver Kremer / DBS

Das Bahnrad-Duo Thomas Ulbricht/Robert Förstemann hat bei den Paralympics 2024 in Paris furios das Finale im 1000-Meter-Zeitfahren erreicht. Mit 59,480 Sekunden legte das Tandem nicht nur die beste Zeit des gesamten Teilnehmerfeldes hin, sondern unterbot den deutschen Rekord um 1,1 Sekunden.

Natascha Hiltrop beäugt ihr Luftgewehr auf der Schießanlage in Chateauroux.
Natascha Hiltrop © Mathias Schulz / DBS

Natascha Hiltrop und Tjark Liestmann sind bei den Paralympics im französischen Châteauroux, rund 300 Kilometer südlich von Paris, im Luftgewehr liegend (SH1) in der Qualifikation gescheitert. Gerade einmal 0,2 Ringe hatten der Paralympics-Siegerin von Tokio für den Finaleinzug gefehlt. Hiltrop wurde Neunte. Debütant Liestmann belegte Rang 13 (632,5 Ringe).

Para Triathletin Elke van Engelen beim Radfahren während des Triathlons
Elke van Engelen © Jörg Schüler / DBS

Nach dem Regen der letzten zwei Tage haben die Verantwortlichen der World Triathlon Union und die französischen Behörden vergangene Nacht um 3:30 Uhr entschieden, die für heute angesetzten elf Wettbewerbe im Para Triathlon auf den morgigen Montag, 2. September zu verschieben. Aktuelle Messungen haben ergeben, dass die Wasserqualität ein Schwimmen in der Seine nicht zulasse. Man habe sich zugunsten der Gesundheit der Athleten für die Verschiebung entschieden.

Hart umkämpft: Alexander Budde im Kampf um den Ball
Alexander Budde im Kampf um den Ball © Steffie Wunderl / DBS

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat in der Arena Bercy eine Nervenschlacht gegen Gastgeber Frankreich und dessen knapp 13.000 frenetische Fans bestanden. Am Ende feierte das DBS-Team einen für den Tabellenplatz und die eigene Psyche enorm wichtigen 72:64-Erfolg (17:19/36:34/50:51).

Boris Nicolai © Mika Volkmann / DBS

Sein letztes Gruppenspiel hat Boris Nicolai trotz einiger gesundheitlicher Schwierigkeiten gegen Mahmoud Allam aus Ägypten mit 6:2 gewonnen. Ein versöhnlicher Abschluss für den Para Boccia-Spieler, der mit den zwei vorherigen Niederlagen und infolgedessen seinem frühen Ausscheiden aus den Turnier deutlich unter den Erwartungen geblieben ist.