Aktuelles vom Para Dressursport

Die deutschen Reiterinnen jubeln mit der deutschen Fahne
Para Dressursport-WM © Frank Heinen / VOIGT / DBS

Mit drei weiteren Medaillen haben die deutschen Para Dressurreiterinnen einen erfolgreichen Schlusspunkt unter die Weltmeisterschaften in Aachen gesetzt. Regine Mispelkamp (Grade V) gewann Silber in der Kür, Heidemarie Dresing (Grade II) und Helen Brandt (Grade IV) sicherten sich jeweils Bronze. Damit beendet das deutsche Team die Heim-WM mit insgesamt sieben Medaillen und der Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

Das deutsche Para Dressursport-Team auf dem Podium
Para Dressursport-Team © Frank Heinen / VOIGT / DBS

Die deutschen Para Dressurreiterinnen haben bei der Heim-WM erfolgreich das Ticket für die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles (USA) gebucht. Helen Brandt, Heidemarie Dresing, Regine Mispelkamp und Anna-Lena Niehues reiten in Aachen im Team-Wettbewerb auf den Silberrang und sichern dem deutschen Team damit vier Quotenplätze für die Paralympics 2028.

Anna-Lena Niehues auf ihrem Pferd
Anna-Lena Niehues © Frank Heinen / VOIGT / DBS

Die deutschen Para Dressursportlerinnen haben bei den Weltmeisterschaften in Aachen ihre erfolgreiche Bilanz ausgebaut: Anna-Lena Niehues gewann in der Einzelwertung der Grade IV die Silbermedaille, Regine Mispelkamp ritt in Grade V zu Bronze. Helen Brandt (Grade IV) belegte bei ihrem Championats-Debüt Rang acht.

Heidemarie Dresing auf ihrem Pferd Poesie
Heidemarie Dresing © Frank Heinen / VOIGT / DBS

Besser hätte der Start in die Weltmeisterschaften in Aachen für die deutsche Para Dressursport-Nationalmannschaft kaum verlaufen können: Heidemarie Dresing und ihr Pferd Poesie gewinnen in der Einzelwertung des Grade II die Goldmedaille und feiern damit den ersten WM-Titel ihrer Karriere.

Helen Brandt während des Wettkampfes auf ihrem Pferd
Helen Brandt © Michaela Stuber

„Meine Championats-Premiere bei der Heim-WM quasi vor der Haustür? Besser hätte es gar nicht laufen können“, freut sich Para Dressurreiterin Helen Brandt mit Blick auf die Weltmeisterschaften in Aachen (19. bis 23. August). Für die 28-jährige Medizinstudentin sind die Titelkämpfe am traditionsreichen Reitsportstandort ein besonderer Meilenstein auf ihrem sportlichen Weg, nachdem sie sich nach einer Autoimmunerkrankung zurück in den Leistungssport gekämpft hat.

Regine Mispelkamp während der Prüfung auf ihrem Pferd
Regine Mispelkamp © Mathias Schulz / DBS

Für die deutschen Para Dressursportler*innen ist es ein Traum, der endlich in Erfüllung geht: Das Quartett von Bundestrainerin Silke Fütterer-Sommer startet erstmals auf der ganz großen Bühne in Aachen bei den Weltmeisterschaften im Reitsport. Vom 19. bis 23. August finden die Para Dressursport-Wettbewerbe inmitten der WM der olympischen Titelkämpfe statt. Dabei geht es neben Medaillen und Sichtbarkeit für den Para Sport auch um die Paralympics-Qualifikation.

Anna-Lena Niehues auf ihrem Pferd während der Dressurprüfung
Anna-Lena Niehues © Mika Volkmann / DBS

Eine WM im eigenen Land ist immer außergewöhnlich - eine Heim-WM im Pferdesport in der "Weltpferdestadt" Aachen ist etwas ganz Besonderes. In diesen Genuss werden die vier deutschen Para Dressurreiterinnen Helen Brandt, Heidemarie Dresing, Regine Mispelkamp und Anna-Lena Niehues kommen. Vom 19. bis 23. August findet die Para Dressursport-WM inmitten der Titelkämpfe im Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiten sowie dem Voltigieren und Kutschefahren statt.