Aktuelles vom Para Kanu

Felicia Laberer im Kanu
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / Blackburn-Photographie

Beim Weltcup im ungarischen Szeged treten die Sportlerinnen und Sportler des deutschen Para Kanu-Teams vom 13. Bis 15. Mai zum ersten internationalen Highlight der Saison an. Dort kämpfen sie um die letzten Quotenplätze für die Paralympischen Spiele in Tokio. In den Klassen KL2 der Herren und KL3 der Damen erhofft Cheftrainer Andre Brendel sich gute Chancen.

Edina Müller
Edina Müller © Florian Schwarzbach, Blackburn-Photographie

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) hat gemeinsam mit dem Kanu-Regatta-Verein Duisburg die für Anfang Juni geplanten inklusiven Europameisterschaften abgesagt. Hintergrund der Entscheidung war eine Mitteilung des Corona-Krisenstabs der Stadt Duisburg, der eine Ausführung der Sportveranstaltung als nicht genehmigungsfähig einstuft. Neuer Austragungsort ist Posen (Polen).

Para Kanute Felix Höfner
Felix Höfner © Oliver Strubel / DKV

Bei der nationalen Sichtung der Para Kanut*innen ging es um die Plätze in der deutschen Para Kanu-Nationalmannschaft. Auf der Wedau in Duisburg erreichten dabei gleich vier Damen auf Anhieb die A-Norm des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS).

Anja Adler und Felicia Laberer
Adler und Laberer © Oliver Strubel / DKV

Am Samstag starten die deutschen Para Kanut*innen mit der nationalen Sichtung in die Wettkampfsaison. Auf der Wedau in Duisburg geht es dann von 8 bis 14.30 Uhr um die Plätze in der Nationalmannschaft. Und das bedeutet in diesem Jahr, um die Plätze für die Paralympics in Tokio.

Die Mitglieder der deutschen Para Kanu Nationalmannschaft in Kienbaum
Die deutschen Para Kanuten in Kienbaum

Nach der Verschiebung der Paralympics hatte es für die deutschen Para Kanuten mit dem Weltcup in Szeged (25. bis 26. September) noch lange Hoffnung auf einen internationalen Wettkampf in diesem Jahr gegeben. Im vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum hat das Trainerteam um André Brendel gemeinsam mit der Mannschaft entschieden aufgrund der aktuellen Infektionslage im Land nicht nach Ungarn zu reisen.

Edina Müller, Anja Adler und Felicia Laberer gemeinsam auf dem Wasser
Edina Müller, Anja Adler und Felicia Laberer © Adler

Zum ersten Mal in diesem Jahr haben die deutschen Para Kanuten wieder einen offiziellen Wettkampf austragen. Im Rahmen der deutschen Meisterschaften wurden die Sichtungsrennen für die Nationalmannschaft im Einer durchgeführt. Nicht nur das Wetter verdiente den Ausdruck „heiß“, auch die Rennen waren in einigen Startklassen ein heißes Duell.

Katharina Bauernschmidt im Va'a
Katharina Bauernschmidt im Va'a © Florian Schwarzback / Blackburn-Photographie

Das Wasser war schon immer ihr Element. Im Kindes- und Jugendalter war Katharina Bauernschmidt als leistungsorientierte Schwimmerin aktiv. Heute liebt sie die Geschwindigkeit auf dem Wasser. Die 30-jährige Para Kanutin hat in den vergangenen zwei Jahren eine rasante Entwicklung durchlebt. Der Zeitraum von den ersten Paddelversuchen bis zum Paralympics-Debüt in Tokio hätte nur drei Jahre betragen können – dann folgte die Verlegung der Spiele auf das Jahr 2021.