Aktuelles von der Para Leichtathletik

 

Sport ist Ausdruck von Bewegungsfreude oder Motivation im Wettkampf. Für alle Kinder und Jugendlichen. Allerdings haben es die mit körperlichem Handicap dabei schwerer. Um ihnen zu helfen, haben der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und Paralympics-Förderer Ottobock erstmals das Sport-Wochenende „Talent days“ in Duderstadt organisiert. „Wir können nur eindringlich die Hoffnung aussprechen, dass wir die Geburt eines neuen Formats erlebt haben, das in Zukunft mehr Kinder und Jugendliche an den Sport heranführt“, fasst DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher seine Eindrücke eines bewegenden Wochenendes unter Regie des Goldmedaillengewinners Heinrich Popow zusammen.

Johannes Floors beim Sprint
Auf der Tartanbahn war Johannes Floors nicht zu bezwingen © Jörg Frischmann

22 Titel haben die deutschen Nachwuchsleichtathleten bei den IWAS World Junior Games in Stadskanaal (Niederlande) gewonnen. Besonders fleißige Titelsammler waren Johannes Floors und Philipp Waßenberg mit jeweils drei Erfolgen. Insgesamt waren über 200 Sportlerinnen und Sportler  aus 26 Nationen dabei. Zum deutschen Team zählten 24 Athleten aus sechs Bundesländern.

Johannes Floors beim Sprint
Auf der Tartanbahn war Johannes Floors nicht zu bezwingen © Jörg Frischmann

22 Titel haben die deutschen Nachwuchsleichtathleten bei den IWAS World Junior Games in Stadskanaal (Niederlande) gewonnen. Besonders fleißige Titelsammler waren Johannes Floors und Philipp Waßenberg mit jeweils drei Erfolgen. Insgesamt waren über 200 Sportlerinnen und Sportler  aus 26 Nationen dabei. Zum deutschen Team zählten 24 Athleten aus sechs Bundesländern.

Logo IWAS World Junior Games

Heute beginnen die IWAS World Junior Games in Stadskanaal (Niederlande). Bis zum 8. Juli werden die Wettkämpfe unter dem Motto Einigkeit, Freundschaft und sportliche Fairness durchgeführt. Für Deutschland gehen 26 Athletinnen und Athleten in der Sportart Leichtathletik an den Start.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Startschuss zum 100-Meter-Lauf bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Berlin.
Startschuss zum 100-Meter-Lauf © Knisse

Der zweite Wettkampftag bei den 37. Internationalen Meisterschaften der Leichtathletik für Menschen mit Behinderungen in Berlin begann wie der erste endete: mit Weltrekorden. Zudem jubelten auch eine deutsche Sportlerinnen und Sportler über Erfolge.

Vanessa Low bei der IDM Leichtathletik in Berlin.
Vanessa Low © IDM 2015/Hartmann

Zum Auftakt der 37. Internationalen Meisterschaften der Leichtathletik für Menschen mit Behinderungen sind am Freitag im Berliner Jahn-Sportpark innerhalb weniger Minuten zwei Weltrekorde und ein Europarekord in den Wurfdisziplinen gefallen. Mit dem Speer schaffte Doppel-Europameister Daniel Scheil eine neue internationale Bestmarke. Auch Sprinterin Vanessa Low (Bild) hat ihren Vorlauf über 100m gewonnen und will im Finale angreifen.

Dr. Ilka Wyludda beim Diskuswurf
Ilke Wyludda © Eckehard Schulz

Diskus-Olympiasiegerin von 1996, Dr. Ilke Wyludda, hat am Sonntag (14. Juni) mit 10,81 Meter Deutschen Rekord gestoßen. 2010 musste ihr aufgrund einer bakteriell infizierten offenen Wunde der rechte Oberschenkel amputiert werden. Das hinderte sie jedoch nicht an der Ausübung ihres Sports. Sie wechselte zum paralympischen Sport und startete bei den Paralympischen Spielen in London 2012. Insgesamt gingen beim 4. Internationalen Leichtathletik-Meeting für behinderte 30 Athletinnen und Athleten mit Handicap in Freital (Sachsen) an den Start. Neben Dr. Ilke Wyludda ging auch Martina Willing an den Start. Sie konnte gleich in drei Disziplinen eine Jahresweltbestleistung aufstellen (Kugelstoß: 7,72 m, Speerwurf: 22,58 m, Diskus: 22 m).