Aktuelles von Tokio 2021

Kai Kruse blickt zur Anzeigetafel, um die Zeit im 1000-Meter-Zeitfahren zu sehen
82 Tausendstelsekunden fehlten zu Bronze © Oliver Kremer / DBS

Am Ende fehlten 82 Tausendstel: Auf der Radrennbahn in Izu sind Kai Kruse und Pilot Robert Förstemann das beste Rennen ihres Lebens gefahren und verbesserten ihre persönliche Bestzeit und den deutschen Rekord deutlich. Allerdings lautete die bittere Erkenntnis am Ende: Drei andere Tandems waren schneller, so dass das deutsche Duo ohne Medaille die Heimreise antritt.

Léon Schäfer mit der Deutschland Fahne
Léon Schäfer © Binh Truong / DBS

Léon Schäfer hat seine erhoffte Goldmedaille verpasst, in einem verrückten Wettkampf aber noch Silber gewonnen. Lindy Ave holte überraschend Bronze, Ali Lacin durfte sich für wenige Minuten Weltrekordhalter in der Startklasse T61 nennen. Für Merle Menje und Nele Moos gab es Bestzeiten beim Paralympics-Debüt.

Katharina Krüger
Katharina Krüger © Mika Volkmann / DBS

Rollstuhltennisspielerin Katharina Krüger hat ihr Auftaktspiel bei den Paralympischen Spielen in Tokio mit 3:6, 1:6 gegen die Niederländerin Aniek van Koot verloren und scheidet damit trotz einer kämpferischen Leistung bereits in der ersten Runde aus dem Turnier aus.

Nikolai Kornhaß (links) zieht den Ukrainer zu Boden
Nikolai Kornhaß © Mika Volkmann / DBS

Es sollte einfach nicht sein. Nikolai Kornhaß hat in seiner Gewichtsklasse -73 Kilogramm die erhoffte und sicher auch erwartete Medaille verpasst. Als Weltranglistenerster hatte er sich das Ziel Edelmetall fest gesetzt. Doch am Ende reichte es nur für einen enttäuschenden siebten Platz.

Michael Dennis hält den Ball und Thomas Steiger jubelt
Michael Dennis und Thomas Steiger © Binh Truong

Michael Dennis schlug mehrmals kräftig mit der Faust auf den Hallenboden und Oliver Hörauf ließ sich vor Freude zu einem Drehsprung mit wackeliger Landung hinreißen. Bei Deutschlands Goalballern war die Freude nach dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen die bis dato ungeschlagenen Belgier sicht- und spürbar. Damit ist das Team von Johannes Günther nach dem Dämpfer gegen die Ukraine in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Verena Schott sicherte sich zum zweiten Mal Bronze in Tokio
Verena Schott © Florian Schwarzbach / DBS

Nach ihrer Bronzemedaille über die 200 Meter Lagen am Donnerstag schlug Verena Schott am Samstag erneut zu: In 1:43,61 Minuten sicherte sie sich in einem äußerst engen Rennen den dritten Platz über die 100 Meter Brust und damit Bronze in ihrer „Hassliebe“.

Silber für Tom Schmidberger
Silber für Tom Schmidberger © Joachim Sielski

In einem hochdramatischen Spiel unterliegt Thomas Schmidberger (WK4) dem dreifachen amtierenden Paralympicssieger, Panfeng Feng, aus China nach fünf Sätzen und verpasst somit nur knapp den Traum von der paralympischen Goldmedaille. Stephanie Grebe feiert trotz ihrer Niederlage im Halbfinale die Bronzemedaille. Für Valentin Baus geht es am Sonntagmorgen, um 10 Uhr japanischer Zeit, gegen den Weltranglistenersten der Wettkampfklasse 5 um Gold.