Aktuelles von Tokio 2021

Friedhelm Julius Beucher jubelt im Bahnradstadion mit der Deutschlandfahne
Friedhelm Julius Beucher © Oliver Kremer / DBS

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher spricht im Gastbeitrag der FAZ am Sonntag von der wichtigen Rolle der Paralympics, der Vorbildfunktion der Para Athletinnen und Athleten und der wachsenden Sichtbarkeit des Behindertensports - auch im Fernsehen.  Außerdem geht's um die Invictus Games und Sportangebote für einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten.

Verena Schott auf den 50 Metern Schmetterling
Verena Schott auf den 50 Metern Schmetterling © Florian Schwarzbach / DBS

Verena Schott schwimmt deutschen Rekord bei den 50 Metern Schmetterling und holt sich dabei beinahe die dritte Bronzemedaille bei den Paralympics in Tokio. Auch Taliso Engel stellt bei den 200 Metern Lagen einen persönlichen Rekord auf und bestätigt seine gute Form vor dem Showdown in seiner Paradedisziplin

Deutsche Sitzvolleyballer
© Joachim Sielski / DBS

Deutschlands Sitzvolleyballer haben bei der Mission Halbfinale einen gehörigen Dämpfer erlitten. Nach der erwartbaren Auftaktniederlage gegen den Iran kassierte die Auswahl von Cheftrainer Michael Merten eine schmerzhafte 1:3-Niederlage gegen China. Damit hat das deutsche Team den Einzug ins Halbfinale nicht mehr in der eigenen Hand.

© Steffie Wunderl

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren steht im Viertelfinale von Tokio. In einem engen letzten Vorrundenspiel kämpfte das Team den WM-Vierten Iran mit 56:53 (16:13/29:25/47:33) nieder und zieht verdient in die K.o.-Phase ein.

Frances Herrmann beim Speerwurf
Frances Herrmann © Binh Truong / DBS

Eine Silbermedaille, die nicht mal die Athletin selbst auf dem Schirm hatte, Disqualifikations-Stress, schnelle Sprinter auf Prothesen und starke Nachwuchstalente: Der dritte Para Leichtathletik-Tag im Tokioter Olympiastadion hatte es aus deutscher Sicht in sich.

Saskia Deutz auf Soyala
Saskia Deutz auf Soyala © Binh Truong / DBS

Auf Medaillen kann man einfach kein Abo abschließen. Das haben die Para Dressur Reiter heute bitter erfahren müssen. In einem hochkarätigen Feld mit starken Reitern unter anderem aus Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden reichte es am Ende nur für insgesamt 215,036 Prozent und einen siebten Platz in der Team-Wertung.

Oliver Upmann ist nach seiner Niederlage niedergeschlagen
Oliver Upmann: Aus der Traum von der Medaille © Mika Volkmann / DBS

„Ich habe einfach kein Rezept gegen ihn gefunden“, sagte Oliver Upmann nach der Niederlage gegen den Russen Anatolii Shevchenko im Kampf um die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm. Eigentlich habe er sich gut vorbereitet gefühlt und sei absolut fokussiert gewesen. „Aber irgendwann bin ich gefallen“, sagte er sichtlich resigniert.