Aktuelles von Tokio 2021

Spielstätten in Tokio
Tokio © picture alliance

Nachdem IPC, IOC und Tokio 2020 im Februar das erste „Playbook“ zur Umsetzung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio veröffentlicht haben, ist nun eine aktualisierte Ausgabe erschienen – zunächst eine Version für Athlet*innen und Offizielle. Aufbauend auf der Veröffentlichung vom Februar liefern die neuen Playbooks den Teilnehmer*innen genauere Details zu den COVID 19-Gegenmaßnahmen.
Verabschiedung der Deutschen Paralympischen Mannschaft
Verabschiedung der Deutschen Paralympischen Mannschaft © Oliver Kremer / DBS

Aufgrund der starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf eine Reise zu den Paralympischen Spielen nach Tokio verzichten. Steinmeier hätte als großer Fan des paralympischen Sports gerne vor Ort mitgefiebert, wird die Spiele dafür jedoch aus der Heimat verfolgen.

Das deutsche Team bei der Verabschiedung am Flughafen mit Bundespräsident Joachim Gauck
Team Deutschland Paralympics © Ralf Kuckuck / DBS

Die deutschen Teilnehmer*innen an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio sollen ein rechtzeitiges Impfangebot gegen Covid-19 erhalten. Dies hat das Corona-Kabinett nun entschieden. Gemeinsam mit Bundesinnen- und Sportminister Horst Seehofer hatten der DOSB und der DBS in den letzten Wochen für eine solche Lösung zu Gunsten der Athlet*innen geworben.

Spielstätten in Tokio
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Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat bekannt gegeben, dass bisher 62 Prozent der Qualifikationsplätze für die Paralympischen Spiele in Tokio 2020 vergeben wurden. Weitere 1.690 Startplätze sind noch offen. Es wird zudem erwartet, dass in Tokio mehrere nationale Komitees ihr paralympisches Debüt feiern werden.

Spielstätten in Tokio
Tokio © picture alliance

Nach einem Treffen zwischen japanischer Regierung, der Stadtregierung Tokios, des Organisationskomitees Tokio 2020 sowie Internationalem Olympischem Komitee (IOC) und Internationalem Paralympischen Komitee (IPC) stand fest: Aufgrund der Corona-Pandemie wird es keine internationalen Zuschauer bei den Spielen in Tokio geben. Der DBS bedauert dies zwar, hält diese Entscheidung allerdings für folgerichtig und alternativlos.

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher © picture alliance / DBS

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder haben ihre Unterstützung mit Blick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio trotz der anhaltenden Corona-Pandemie bekräftigt. Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, begrüßt diesen Zuspruch der G7-Staaten in ihrer Abschlusserklärung als „wichtiges Signal in noch immer schwierigen Zeiten“.

Spielstätten in Tokio
Tokio © picture alliance

Nach einem dreitägigen Treffen von Vertretern des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit den Organisatoren in Japan, haben die Verantwortlichen ein positives Fazit gezogen. IPC-Präsident Parsons lobte im Nachgang die Planung und hob die besondere Bedeutung der Paralympics für Menschen mit Behinderung in Pandemie-Zeiten hervor.