Aktuelles von Tokio 2021

Deutsches Sitzvolleyball-Team
© Ralf Kuckuck / DBS

Auf den letzten Drücker haben sich Deutschlands Sitzvolleyballer das Ticket für Tokio gesichert. Beim Qualifikationsturnier in Duisburg hat sich die Mannschaft bei letzter Gelegenheit durchgesetzt – und will nun bei den Paralympics überraschen. Das Ziel: Halbfinale. Der Wunsch: eine Medaille.

Enttäuschung nach der Niederlage bei Deutschlands Goalballern
Enttäuschung nach der Niederlage © Joachim Sielski / DBS

Deutschlands Goalballer haben bei der Neuauflage des EM-Finals von 2019 eine deutliche Niederlage kassiert. Mit 5:11 (1:3) musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Johannes Günther nach dem Auftaktsieg gegen die Türkei diesmal geschlagen geben. Dabei brachte sich das Team selbst auf die Verliererstraße.

Maik Szarszewski
Maik Szarszewski © Binh Truong, DBS

Bundestrainer Mathias Nagel hofft auf „seinen Kampfgeist und seine Nervenstärke“: Maik Szarszewski ist als einziger deutscher Schütze im Para Bogensport bei den Paralympics in Tokio dabei.

Regine Mispelkamp auf Highlander Delight's © Binh Truong / DBS
Regine Mispelkamp auf Highlander Delight's © Binh Truong / DBS

Die drei Paralympics-Debütantinnen Heidemarie Dresing, Saskia Deutz und Regine Mispelkamp haben sich am ersten Wettkampftag der Para Dressur-Reiter achtbar geschlagen. Zwar blieben die erhofften Medaillen aus, doch die Platzierungen und Leistungen können sich sehen lassen. So belegte Heidemarie Dresing in der Einzel-Aufgabe im Grade II mit ihrer Hannoveraner Stute La Boum 20 mit einer Wertung von 72,294 Prozent den vierten Platz. Nach ihrem Durchgang zeigte sie sich zufrieden.

Para Leichtathletik Nationalmannschaft
Para Leichtathletik-Nationalmannschaft © DBS

Mit 27 Athletinnen und Athleten sowie zwei Guides bildet die Para Leichtathletik das größte deutsche Team bei den Paralympics in Tokio. Trotz optimaler Vorbereitungstrainingslager in Japan warnt Bundestrainerin Marion Peters vor zu hohen Medaillenerwartungen.

Niklas Höfken und Katharina Krüger
Niklas Höfken und Katharina Krüger © DBS

Katharina Krüger hatte nicht unbedingt damit gerechnet, in Tokio ihre vierten Paralympics bestreiten zu dürfen. Drei Mal erreichte sie das Achtelfinale, dieses Mal würde sie damit für eine Überraschung sorgen: Ihre Gegnerin in Runde eins ist die Nummer drei der Welt - doch Bundestrainer Niklas Höfken ist trotz des schweren Loses optimistisch.

Pierre Senska auf dem Rad
Pierre Senska © Oliver Kremer / DBS

Pierre Senska und Michael Teuber traten am zweiten Wettkampftag der Paralympics im 3000-Meter-Verfolgungsrennen der Startklasse C1 der Zweiradfahrer mit den größten Einschränkungen an. Pierre Senska fuhr in der Qualifikation eine Zeit von 3:50,016 Minuten, die in Rio für Gold gereicht hätte, jedoch war die Konkurrenz so stark, dass „nur“ der sechste Platz dabei heraussprang.