Aktuelles vom Para Ski alpin

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Beim Auftakt der neunten Saison der Skiliga Baden-Württemberg gab es eine Premiere: Zum ersten Mal ist auch eine Para Ski alpin-Nachwuchsmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes an den Start gegangen – und hatte mächtig Spaß.

Anna-Lena Forster strahlt in die Kamera und ballt eine Hand zur Faust, in der anderen hält sie ihre Goldmedaille
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS

Anna-Lena Forster krönte ihren erfolgreichen Start in das paralympische Jahr mit der Wahl zur von der Sporthilfe gekürten "Sportlerin des Monats" Januar. Nach vier Weltmeistertiteln bei der Para Schneesport-WM in Lillehammer vergangenen Monat, ist Forster eine der größten Medaillenhoffnungen für die Paralympischen Winterspiele in Peking.

Anna-Lena Forster fährt mit ihrem Monoskigerät eine Rechtskurve auf der Skipiste
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS

Fünf Gold- und zwei Bronzemedaillen durch drei Athletinnen: So liest sich die Bilanz des 30-köpfigen deutschen Teams nach den ersten Para Schneesport-Weltmeisterschaften im norwegischen Lillehammer. Für die Paralympics in Peking geben sich die Trainer vorsichtig optimistisch und warnen vor einer zu hohen Erwartungshaltung.

Anna-Lena Forster im Slalomrennen in Lillehammer
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster schnappt sich im Slalom Titel Nummer vier bei der Para Schneesport-WM in Lillehammer, Teamkollegin Anna-Maria Rieder und Anja Wicker im Langlauf-Klassik-Sprint verfehlen die Medaillen an einem Tag, an dem es viele knappe Entscheidungen gab. Die Para Snowboarder scheiden im Team-Event im Viertelfinale aus.

Anna-Maria Rieder umfährt in der Abfahrt ein blaues Tor
Anna-Maria Rieder © Ralf Kuckuck / DBS

Für Para Skifahrerin Anna-Lena Forster ist es „dumm gelaufen“, Martin Fleig fand es „vogelwild“ und fühlte sich „machtlos“ und seine Para Biathlon-Kollegin Anja Wicker kam sich vor „wie auf hoher See“: Die deutschen Medaillenhoffnungen am achten Wettkampftag bei der Para Schneesport-WM in Lillehammer verpufften allesamt – und doch gab es Ergebnisse und Comebacks, die Hoffnung machen.

Leander Kress und Christoph Glötzner halten gemeinsam eine Deutschlandfahne hoch
Leander Kress & Christoph Glötzner © Ralf Kuckuck / DBS

Die jungen alpinen Para Skifahrer Christoph Glötzner und Leander Kress haben bei der Para Schneesport-WM in Lillehammer vielversprechende Ansätze für die Zukunft gezeigt. Im Riesenslalom hieß das am Ende Platz 19 für Glötzner, Kress schied im 2. Lauf aus.

 

Anna-Lena Forster im Slalomrennen mit ihrem Monoskigerät
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS

Anna-Lena Forster darf sich nach drei Wettbewerben bei der Para Schneesport-WM in Lillehammer Dreifach-Weltmeisterin nennen. Nach Gold in der Abfahrt und im Super-G dominierte sie auch die Super-Kombination. Ihre Teamkolleginnen Anna-Maria Rieder und Andrea Rothfuss kämpften in der stehenden Klasse um Bronze - mit dem besseren Ende für Rieder.