Aktuelles vom Para Ski alpin

Andrea Rothfuss  gratuliert Marie Bochet
Andrea Rothfuss gratuliert Marie Bochet © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Doppelte Medaillenjagd – so lautet das Motto am letzten Wettkampftag der Para Ski alpin-WM im italienischen Sella Nevea. Aufgrund der Wetterprognosen stehen heute gleich zwei Entscheidungen auf dem Programm, im Super-G und in der Super-Kombination. Und im ersten Streich durfte das deutsche Team gleich zweimal jubeln: Anna Schaffelhuber gewann wie schon in der Abfahrt Gold und Andrea Rothfuss Silber.

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Das A-Team hat wieder zugeschlagen: Gold für Anna Schaffelhuber, jeweils Silber für Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss. Bei der Para Ski alpin-WM in Sella Nevea (Italien) sind die Monoskifahrerinnen Anna Schaffelhuber und Anna-Lena Forster in der Abfahrt zum Doppelsieg gerast und wiederholten damit den Erfolg aus dem Slalom – nur diesmal mit umgekehrter Reihenfolge. Das tolle Abschneiden des deutschen Teams rundete Andrea Rothfuss mit Silber ab.

Anna-Lena Forster
Anna-Lena Forster © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Ein ungläubiger Blick auf die Anzeigetafel, dann ließ sich Anna-Lena Forster in den Schnee fallen. Was für ein Finish, was für eine emotionale Achterbahnfahrt: Die 23-jährige Monoskifahrerin gewann bei den Para Ski alpin-Weltmeisterschaften im slowenischen Kranjska Gora die Goldmedaille im Slalom und jubelte über den ersten WM-Titel ihrer Karriere. Auf Rang zwei folgte Anna Schaffelhuber und sorgte damit für einen deutschen Doppelsieg. Andrea Rothfuss machte mit Bronze in der Klasse der stehenden Damen den Medaillensatz komplett.

Thomas Nolte
Thomas Nolte © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Keine Frage, die Para Ski alpin-Weltmeisterschaften sind für Thomas Nolte nicht wie gewünscht verlaufen – ebenso wie bei den Paralympischen Spielen 2018 in PyeongChang blieb der 34-jährige Monoskifahrer hinter seinen eigenen Zielen und Erwartungen. Die Plätze 16 im Riesenslalom und neun im Slalom können den Niedersachsen, der schon WM-Medaillen gewann und bei den Spielen Edelmetall nur knapp verpasste, nicht zufriedenstellen. Doch so möchte Thomas Nolte seine Karriere nur ungerne beenden – und nimmt deshalb die Paralympics 2022 ins Visier.

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber © ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Es war ein spannendes Duell um das erste Gold bei der Para Ski alpin-WM im slowenischen Kranjska Gora bei den Monoskifahrerinnnen – doch Anna Schaffelhuber musste sich im Riesenslalom der Paralympics-Siegerin Momoka Muraoka aus Japan knapp geschlagen geben. Schaffelhuber gewann zum Auftakt somit Silber vor Teamkollegin Anna-Lena Forster.

Thomas Nolte
Thomas Nolte © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Die Para Ski alpin-Weltmeisterschaften sind eröffnet: Rund zehn Monate nach den Paralympischen Spielen in PyeongChang misst sich die Weltelite zunächst in Kranjska Gora (Slowenien) und anschließend in Sella Nevea (Italien). Rund 100 Athletinnen und Athleten aus 30 Nationen kämpfen um Medaillen und gute Platzierungen. Thomas Nolte, zum Auftakt der einzige deutsche Starter, musste sich im Riesenslalom mit Rang 16 begnügen.

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber © Oliver Kremer / DBS

So hatte man Anna Schaffelhuber noch nicht gesehen: Ausgelassen wie nie bejubelte die Monoskifahrerin bei den Spielen in PyeongChang ihre sechste Goldmedaille bei Paralympics. Für die 25-jährige Regensburgerin war es ein Moment der Befreiung – die fünf Titel von Sotschi 2014 hatten Erwartungsdruck ausgelöst, waren auch zu einer Last geworden. Doch in PyeongChang bestätigte Schaffelhuber ihre Leistung – und blickt nun so entspannt wie selten zuvor auf die Weltmeisterschaften im Para Ski alpin im slowenischen Kranjska Gora sowie im italienischen Sella Nevea (21. Januar bis 1. Februar).