Aktuelles vom Para Radsport

Pierre Senska jubelt im Ziel über seine Bronzemedaille
Pierre Senska © Peter Maurer / DBS

Das deutsche Para Radsport-Nationalteam reist mit fünf Medaillen von den Weltmeisterschaften im amerikanischen Huntsville nach Hause. Bei drückenden Temperaturen von bis zu 40 Grad an allen Wettkampftagen beendete das Aufgebot von Bundestrainer Gregor Lang die Titelkämpfe mit einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei.

Rennsituation mit Daniel Ulmann im Handbike
Daniel Ulmann © Peter Maurer / DBS

Am dritten Wettkampftag der Para Radsport-WM im US-amerikanischen Huntsville erlebte das deutsche Nationalteam ein Auf und Ab. Bei den Straßenrennen der Dreiräder und Handbikes blieb die Mannschaft von Bundestrainer Gregor Lang ohne weitere Medaille. WM-Debütant Daniel Ulmann (H3) verpasste als Vierter das Podium knapp. Zeitfahr-Weltmeister Maximilian Jäger (T2) stürzte kurz vor dem Ziel auf Medaillenkurs liegend und belegte am Ende Rang fünf.

Marie Quellhorst im Zeitfahren auf dem Rad
Marie Quellhorst © Peter Maurer / DBS

Die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft bleibt bei der Straßen-WM im amerikanischen Huntsville auf Erfolgskurs. Am zweiten Wettkampftag sicherte sich Marie Quellhorst in der C3-Klasse Silber im Zeitfahren und gewann damit die vierte Medaille für das Team von Bundestrainer Gregor Lang. Zahlreiche Top-10-Platzierungen, darunter zwei vierte Plätze, stimmen optimistisch für die ab Sonntag startenden Straßenrennen.

Daniel Ulmann, Maximilian Jäger und Angelika Dreock-Käser mit ihren Medaillen nach der Siegerehrung
Daniel Ulmann, Maximilian Jäger und Angelika Dreock-Käser © Peter Maurer / DBS

Bei der Para Radsport-WM im US-amerikanischen Huntsville präsentiert sich die deutsche Nationalmannschaft zum Auftakt in Topform. Am ersten Wettkampftag holte das Team von Bundestrainer Gregor Lang im Einzelzeitfahren gleich drei Medaillen. Dreiradfahrer Maximilian Jäger krönte sich in der T2-Klasse zum Weltmeister. Angelika Dreock-Käser (T2) und WM-Debütant Daniel Ulmann (H3) fuhren jeweils zu Bronze.

Marie Quellhorst bei der Siegerehrung auf dem Podium
Marie Quellhorst © Drew Kaplan / DBS

Vom Kugelstoßen in die Weltspitze des Para Radsports: Innerhalb von nicht einmal zwei Jahren hat Marie Quellhorst internationale Erfolge auf Weltklasse-Niveau eingefahren – und mit dem Radfahren eine Leidenschaft entdeckt, die ihr schon früher half, emotionalen Stress abzubauen. Jetzt reist die 27‑Jährige aus Göttingen als Mitfavoritin auf den WM-Titel nach Huntsville (USA).

Michael Teuber bei der Zieleinfahrt vom Straßenrennen bei den Paralympics 2024
Michael Teuber © Kevin Voigt / DBS

Bei den Straßen-Weltmeisterschaften im US-amerikanischen Huntsville (4. bis 7. September) könnte die Südstaaten-Hitze zum Faktor werden: Temperaturen über 30 Grad erwarten die Para Radsport-Nationalmannschaft. Das Team um Bundestrainer Gregor Lang hofft auf eine zweistellige Medaillenausbeute. Entscheidende Vorteile soll eine gezielte Kühlstrategie bringen.

Vanessa Laws und Marie Quellhorst jubeln mit deutscher Fahne über ihren EM-Titel
Vanessa Laws und Marie Quellhorst © Drew Kaplan

Die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft kehrt von den Europameisterschaften im italienischen Maniago (11. bis 14. Juni) mit drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und sieben Bronzemedaillen heim. Die EM-Titel sicherten sich Vanessa Laws und Marie Quellhorst im Einzelzeitfahren sowie Jakob Klinge im Straßenrennen. Die Ergebnisse sind zugleich ein starkes Signal mit Blick auf die WM (4. bis 7. September) in Huntsville, USA.