Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Körting wiedergewählt, Bruhn neue Vizepräsidentin

Das neu gewählte Präsidium des Behinderten-Sportverbandes Berlin. Bild vergrößern
Das Präsidium des BSB © BSBerlin/Reinhard Tank

Berlins ehemaliger Innensenator Dr. Ehrhart Körting ist auf einem ordentlichen Verbandstag erneut zum Präsidenten des Behinderten-Sportverbandes Berlin (BSB) gewählt worden. Neue Vizepräsidentin Sport ist Kirsten Bruhn, die mehrfache Goldmedaillengewinnerin im paralympischen Schwimmen.

Der bisherige Vize-Präsident Finanzen, Udo Keil, kandidierte nach 17-jähriger Mitgliedschaft im Präsidium nicht mehr. Er wurde für seine Verdienste um den Verband mit der Senatsehrenplakette ausgezeichnet. Kirsten Bruhn folgte mit ihrer Wahl Dr. Ralf Otto, der ebenfalls nicht mehr kandidierte. Sie freut sich, ihre sportliche Erfahrung und ihre Motivation in die Verbandsarbeit des BSB einbringen zu können, und betont: „Meine Arbeit für den Verband möchte ich nutzen, um Aufmerksamkeit für den Sport zu schaffen, zu motivieren und Möglichkeiten sowie Chancen im Sport aufzuzeigen“.

Die 82 Delegierten wählten Körting wie vor drei Jahren einstimmig, und drückten damit auch ihre Zufriedenheit in die geleistete Arbeit an der Spitze eines der größten Sportverbände Berlins aus. „Ich bedanke mich für das große Vertrauen, dass mir entgegengebracht wurde, und schaue zuversichtlich auf die nächsten drei Jahre“, so der wiedergewählte Präsident in seiner Dankesrede, der als früherer Innensenator auch für den Sport in Berlin zuständig war.

Das neue Präsidium des BSB setzt sich für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Dr. Ehrhart Körting, führt den Verband erneut als Präsident. Betriebswirtin Sandra Bohrisch ist neue Vizepräsidentin Finanzen. Kirsten Bruhn, mehrfache Goldmedaillengewinnerin und Weltrekordlerin im paralympischen Schwimmen, gehört dem BSB für die nächsten drei Jahre als Vizepräsidentin Sport an.

Jurist und Diplom-Sportwissenschaftler Isko Steffan, früher aktiver Sitzvolleyballer, übernimmt als Vizepräsident wieder den Bereich Rehasport. Ebenfalls bestätigt in ihrem Amt als Landes-Lehrwartin wurde die Medizinpädagogin Dr. Dagmar Kubanski, die seit 2003 im BSB als Ausbilderin tätig ist. Der Sportpädagoge und Sportintegrationsberater Oliver Klar zieht wieder als Landes-Jugendwart ins Präsidium ein. Stefan Schenck, studierter Betriebswirtschaftler, wurde in seinem Amt als Vize-Präsident Breitensport/Beauftragter für Inklusion bestätigt. Zu Kassenprüfern für die nächsten drei Jahre wurden Christian Hesterberg, Sven Hielscher und Hans-Peter Thurau wiedergewählt.

Senatsehrenplakette für Udo Keil und Namensänderung

Vorausgegangen war der Wahl eine Ehrung der besonderen Art: Ex-Vizepräsident Udo Keil erhielt für seine Verdienste um den Behindertensport die Senatsehrenplakette überreicht. Dass Staatssekretär Bernd Krömer diese Ehrung vornahm, zeigt, welch hohen Stellenwert der Behindertensport inzwischen beim Berliner Senat hat. „Und dieses hohe Ansehen hat der Behinderten-Sportverband in hohem Maße der Arbeit von Udo Keil im Präsidium zu verdanken“, sagte der Staatssekretär in seiner Rede.

Da wusste der Staatssekretär noch nicht, dass der BSB wenig später seinen Namen ändern würde. Bei einer Gegenstimme und 17 Enthaltungen beschlossen die Delegierten des Verbandstages, dass ihr Dachverband in Zukunft „Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e. V. mit dem Zusatz Fachverband für Rehabilitation durch Sport“ heißen wird. Damit wird der immer größer werdenden Bedeutung des Rehasports Rechnung getragen. Das Kürzel BSB wird allerdings beibehalten, da es sich doch fast als Marke in ganz Deutschland etabliert hat.

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