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Rollstuhlcurling-WM: Klassenerhalt verpasst

Christoph Gemmer und Martin Schlitt beim Rollstuhlcurling Bild vergrößern
Christoph Gemmer und Martin Schlitt © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Die Enttäuschung ist groß: Bei den Weltmeisterschaften im Rollstuhlcurling in PyeongChang hat die deutsche Nationalmannschaft am Ende nur den neunten Platz belegt und damit den Klassenerhalt verpasst. Im Entscheidungsspiel gegen die Schweiz gab es für das Team von Cheftrainer Bernd Weißer eine deutliche 3:11-Niederlage.

Dabei hätte Rang acht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Doch mit zwei Pleiten gegen die Schweiz, zunächst im letzten Vorrundenspiel und dann im entscheidenden Tie-breaker, verspielte die deutsche Mannschaft eine eigentlich ordentliche Ausgangsposition nach einem Turnier mit Licht und Schatten. Durch den Abstieg hat das Team auch die direkte Qualifikation für die WM 2019 verpasst. Der Trost: In einem Jahr darf die Mannschaft nach PyeongChang zurückkehren – und es dann bei den Paralympischen Spielen besser machen.

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