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Peter Gössmann ist neuer Blindenfußball-Cheftrainer

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Peter Gössmann (M.) ist neuer Cheftrainer der Blindenfußball-Nationalmannschaft © Carsten Kobow

Peter Gößmann wird neuer Cheftrainer der Blindenfußball-Nationalmannschaft tritt die Nachfolge von Ulrich Pfister an. Damit übernimmt das Amt kein Unbekannter: Der Lehrer der Blindenstudienanstalt (Blista) Marburg hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Aufbau der Blindenfußball-Abteilung beigetragen. Seit 2006 ist er zudem Trainer des Blindenfußball-Bundesligisten Blista Marburg. Bereits dort war es ihm ein Anliegen, junge Spieler zu formen und zu fördern, um ihnen so den Sprung in die Nationalmannschaft zu ermöglichen. Diese Arbeit möchte er nun als Nationaltrainer fortsetzen.

„Wir wollen leistungsorientiert Fußball spielen, da muss die Teilnahme an den Paralympics unser klares Ziel sein“, sagt Gößmann mit Blick auf die langfristigen Ziele der Nationalmannschaft. Für die Teilnahme an den Spielen 2020 in Tokio gilt es allerdings noch die Qualifikation zu meistern. Durch die knapp verpasste Qualifikation für die WM im kommenden Jahr ist eine Qualifikation nur durch einen Finaleinzug bei den Europameisterschaften 2019 möglich. Um das zu schaffen, will die Nationalmannschaft im nächsten Jahr auch ohne WM-Teilnahme hart arbeiten. Gerade im physischen Bereich möchte Gößmann die Spieler individuell fordern. Er sieht sich aber auch als Motivator: „In Zukunft werden wir neben der Physis auch viel im mentalen Bereich arbeiten, um hier noch stärker zu werden“. Der erste Lehrgang in seinem neuen Amt als Cheftrainer steht bereits im Januar an. Hier möchte Gößmann in Zusammenarbeit mit Athletiktrainer Desmond Thompson speziell an der individuellen Fitness seiner Fußballer arbeiten, um gewappnet zu sein für die ersten Länderspiele im neuen Jahr, die voraussichtlich im Februar in England stattfinden werden.

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