Aktuelles aus dem Rehabilitationssport

Bewegung im Rahmen des Rehabilitationssports
Bewegung im Rahmen des Rehabilitationssports © Picture Alliance / DBS

Am 20. Oktober ruft die „International Osteoporosis Foundation“ (IOF) jährlich den Weltosteoporosetag aus und macht damit auf die Krankheit aufmerksam, die im Volksmund als Knochenschwund bekannt ist. Auch der Deutsche Behindertensportverband rückt Osteoporose in den Fokus und informiert über Gefahren und spezielle Sportangebote.

Katrin Kunert © DBS
Katrin Kunert © DBS

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind laut statistischem Bundesamt die häufigste Todesursache in Deutschland. Mit dem Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Herzgruppen im ärztlich verordneten Rehabilitationssport arbeitet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) aktiv daran, mehr Betroffenen die Teilnahme an einem adäquaten Sportangebot zu ermöglichen und schließt sich damit dem Motto „My Heart, Your Heart – make a promise“ der Deutschen Herzstiftung zum Welt-Herz-Tag am 29. September an.

"Zumba für alle" im Rehacare Sportcenter © BRSNW
"Zumba für alle" im Rehacare Sportcenter © BRSNW

Mit spannenden Aktiv- und Mitmachangeboten lockte das BRSNW-Sportcenter auf der REHACARE 2019 wieder etliche Besucher*innen in die Halle 7a der Messe Düsseldorf. Menschen mit und ohne Behinderung, Pflegepersonal, Schulklassen und weitere am Behindertensport Interessierte erlebten an den vier Messetagen die vielfältigen Teilhabemöglichkeiten im und durch Sport.

Herzsportgruppe in Aktion
Herzsportgruppe in Aktion © picture alliance / DBS

Auf Initiative des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) konnten in den seit Jahresbeginn laufenden Verhandlungen mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) weitere positive Trends im Rehabilitationssport manifestiert werden. Der DBS hat hierbei die gemeinsame Position des gemeinnützigen Sports in enger Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vertreten.  Ab dem 01.07. gelten nun gegenüber dem vdek höhere Vergütungssätze für Reha-Sportgruppen. 

Sylvia Kurth
Sylvia Kurth © DVfR

Sylvia Kurth ist seit Januar 2018 Geschäftsführerin der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR). "Mit Frau Kurth gewinnt die DVfR eine fachkundige und leitungserfahrene Geschäftsführerin", so der Vorsitzende der DVfR Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann.

Rollstuhlbasketball auf der REHACARE
Rollstuhlbasketball auf der REHACARE © BRSNW

Rund 39.000 Besucher kamen in diesem Jahr zur REHACARE in die Messe Düsseldorf. Tausende Menschen besuchten auch das Sportcenter des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen (BRSNW) und waren bei den vielen Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten aktiv dabei.

Rollstuhlparcours
Rollstuhlparcours © BRSNW, A.Geist

Ausprobieren, mitmachen, kennenlernen und erfolgreiche Para-Sportler treffen: All das ist möglich vom 4. bis 7. Oktober auf der REHACARE in Düsseldorf. Der BRSNW wird mit dem Sportcenter in Halle 7a allen Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Vielfalt des Behindertensports bieten. Unterstützung gibt es dabei unter anderem von den Paralympics-Siegern David Behre und Hans-Peter Durst.

Herzsportgruppe in Aktion
© picture alliance / DBS

Seit dem 31. Juli 2017 darf ein Arzt bis zu drei Herzgruppen parallel betreuen. Der Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Thomas Härtel, erklärt dazu: „Diese Regelung stellt eine wesentliche Erleichterung für die Durchführung von Herzgruppen dar. Die bisher erforderliche ständige Anwesenheit des Arztes in jeder einzelnen Herzgruppe ist nicht mehr erforderlich, dennoch bleibt die ärztliche Begleitung und Betreuung sichergestellt.“

Die MUT-TOUR macht Station vor der DBS-Bundesgeschäftsstelle
Die MUT-TOUR macht Station vor der DBS-Bundesgeschäftsstelle © MUT-TOUR / Sebastian Burger

Seit 2012 bewegt sich die MUT-TOUR durch Deutschland, nun machte sie einen Zwischenstopp an der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) in Frechen. Das Aktionsprogramm hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung zu leisten.

Logo Nachwuchsathleten

Die TU München hat durch Förderung des BISp eine neue Homepage zur Prävention psychischer Überlastung im Nachwuchsleistungsport online gestellt. Die Homepage biete Nachwuchssportler/innen, Trainer/innen und allen Interessenten Informationen zu psychischer Überlastung, deren Folgen und Prävention. Auf der Homepage finden sich ein Selbsttest sowie konkrete Beispiele für Interventionen, mit denen sich junge Sportler/innen psychisch stärken können. Die Homepage liefert auch Kontaktadressen, falls das Bedürfnis nach weitergehender Hilfe besteht.

Die Homepage ist unter www.nachwuXathleten.de zu erreichen.