Prävention sexualisierter Gewalt (PSG)

Wie in allen Lebensbereichen muss auch im organisierten Sport alles unternommen werden, um Handlungen sexualisierter Gewalt an Menschen zu verhindern. Der Sport weist mit Blick auf Körperkontakt, Körperzentriertheit und Hierarchien Risikofaktoren auf. Im Sport von Menschen mit Behinderung kann zudem der Bedarf an Hilfestellungen und Assistenz zu größeren Abhängigkeiten führen.

Für den DBS sowie alle Trainer*innen und Betreuer*innen ist es Pflicht und Verantwortung zugleich, dass der Sport von und für Menschen mit Behinderung als ein sicherer Raum wahrgenommen wird. Der DBS toleriert im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit oder mit drohender Behinderung sowie chronischer Erkrankung keine Gewalt und Diskriminierung in jeder Form von Seiten der Trainer*innen, Übungsleiter*innen, Vereinsverantwortlichen oder anderer Personen im Umfeld der Verbände und Vereine.

So gilt es, vor allem die Menschen zu schützen, die aufgrund eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses potenziell Ofer sexualisierter Gewalt sein könnten. Darüber hinaus ist es unerlässlich, auch den Menschen im Umfeld der Sportler*innen Handlungssicherheit zu geben. In der Praxis muss daher eine Kultur der Aufmerksamkeit, des Hinsehens und des verantwortlichen Handelns gelebt werden, um sexualisierte Gewalt im Keim zu ersticken.

Hilfen und Materialien

Link zu Hilfen und Materialien zur Prävention sexualisierter Gewalt

Gewalt im Sport

Link zum Informationen zu Gewalt im Sport

Ansprechpartner* innen

Link zu den Ansprechpartner*innen zur Prävention sexualisierter Gewalt